Bush: E-Mail-Konten gehackt

Der Secret Service ermittelte im Februar 2013, weil die Mailkonten der Familie Bush gehackt worden waren. Familie Bush: E-Mail Konten wurden gehackt! So titelten die Zeitungen an diesem Tag und zeigen private Bilder der Bushs.

George W. Bush: E-Mail Konto im White House gehackt

Im Jahr 2020 zwar längst veraltet, doch immer noch interessant: Im Februar 2013 brachte es ein Hacker weit, denn er knackte die Mailkonten der Familie Bush. Die Washington Post brachte daraufhin den Bericht auf der Titelseite: „George W. Bush: E-Mail Konto gehackt!“ Das Problem: Damit konnten die Betrüger über private und teils intime Fotos der Familie verfügen, zu denen auch Selfies aus dem Badezimmer des Präsidenten gehörten.

Auch wenn das White House als am besten gesichertes Gebäude der Welt gilt, so fanden Hacker dennoch einen Weg hinein. Guccifer nannte sich der Hacker, der sich angeblich Zugang zu den E-Mails der vergangenen drei Jahre verschafft hatte. Die privaten Daten des Präsidenten wurden dann auf The Smoking Gun, einer bekannten Website, veröffentlicht.

Washington war fassungslos und setzte die gesamte Administration darauf an, den Hacker zu finden. Das private Material, das entwendet worden war, war recht umfassend. Es beinhaltete Handynummern und E-Mail-Adressen der Bushs und naher Angehöriger. Dutzende Familienmitglieder waren davon betroffen. Auch Dorothy Bush-Koch war betroffen, die Schwester von George.

Ob und inwieweit die Schlagzeile „George W. Bush: E-Mail Konto gehackt!“ wirklich zutreffend war, wurde durch den Secret Service untersucht. Denn auch wenn die Zeitungen den Vorfall so reißerisch verkauften, war doch anfangs nicht sicher, ob George W. wirklich davon betroffen war. Viele hätten eine Million Dollar gezahlt, um endlich Einblicke in die Präsidentenfamilie zu bekommen!

Die veröffentlichten Bilder zeigten zum Beispiel zwei Selbstporträts, die George W. Bush selbst gemalt hatte. Dazu kamen Fotos, die ihn zusammen mit Bill Clinton zeigten. Eine Bush E-Mail sollte zudem verdeutlichen, dass er bereits als junger Mann über die Grabrede seines Vaters nachgedacht hatte, als sich dessen Gesundheitszustand mehr und mehr verschlechterte.

Angeblich hatte George in einer E-Mail an einen Verwandten davon gesprochen, dass er lieber die Grabrede halten wolle bzw. davon ausgehe, dass die übrigen Angehörigen ihn lieber hören würden als Bill Clinton, der seinem Vater ebenfalls sehr nahestand.

Das Zentrum des Präsidenten gehört zur George W. Bush Foundation und befindet sich in Texas (nicht in Washington!). Auch 2020 ist es noch geöffnet und zeigt private Bilder ebenso wie amtliche Dokumente.   ( Foto: Shutterstock-_Vacclav )

Das Zentrum des Präsidenten gehört zur George W. Bush Foundation und befindet sich in Texas (nicht in Washington!). Auch 2020 ist es noch geöffnet und zeigt private Bilder ebenso wie amtliche Dokumente. ( Foto: Shutterstock-_Vacclav )

White House in Washington und andere Andenken: George W. Presidential Center

Das Zentrum des Präsidenten gehört zur George W. Bush Foundation und befindet sich in Texas (nicht in Washington!). Auch 2020 ist es noch geöffnet und zeigt private Bilder ebenso wie amtliche Dokumente.

Es ist ein Gebäudekomplex, zu dem auch ein Museum sowie eine Bibliothek gehören. Das Archiv wird durch private Spenden mitfinanziert und hat hier schon so manche Million verschlungen. Die National Archives and Records Administration verwaltet das Archiv, auch die Administration wird durch private Spenden gestützt. Hier sind Gegenstände aus dem White House zu sehen, als George W. Bush noch Präsident der Vereinigten Staaten war.

Einige Artefakte sind für die Öffentlichkeit zugänglich und können von den Besuchern angesehen werden. Die Entscheidungen und Wege, die der Präsident einst eingeschlagen hatte, sollen anhand der Darstellungen sowie anhand geschichtlicher Entwicklungen im White House nachvollziehbar sein.

Besucher, die jährlich mit einer Million und mehr gezählt werden, können zudem das zugehörige Institut besuchen, in dem es um die Erforschung der politischen Grundsätze geht.

Zu finden ist das Bush-Center am 2943 SMU Boulevard in 75205 Dallas, Texas. Informationen gibt es unter info@bushcenter.org und unter updates@georgewbush.com (2020 evtl. längerfristig geschlossen).

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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