Wer ins Studentenleben startet, will gut informiert sein!

Die Abschlussprüfungen sind vorüber. Für viele zukünftige Studenten stellt sich nun die Frage was – und vor allem wie – sie studieren wollen. Ein Studium wird für junge Menschen heut zutage immer attraktiver und so haben sich auch die Studiengänge in den letzten Jahren den Bedürfnissen der jungen Leute angepasst. Ein großer Trend ist das Duale Studium.

Duales Studium, was ist das?

So wie man in einer normalen Ausbildung die Berufsschule und den Betrieb besucht, besteht auch das Duale Studium aus zwei Komponenten: Dem Unternehmen und der Universität bzw. Fachhochschule oder Berufsakademie. So soll dem Studenten ein besserer Praxisbezug zur Materie vermittelt werden. Das Ergebnis sind Studien-Absolventen, die nicht nur den theoretischen Teil der vermittelten Materie kennen, sondern sich bereits in der Berufswelt zurecht gefunden haben.

Auch beim dualen Studium gibt es den Bachelor of Arts und Bachelor of Science.

Beim Bachelor of Arts und Bachelor of Science unterscheidet man zwischen den gewählten Studiengängen. Der Bachelor of Arts ist eine Abschlussbezeichnung für Absolventen, beispielsweise von Sprachwissenschaften oder Sozialwissenschaften, sowie Kultur- und Informationswissenschaften. In der Regel dauert dieses Studium 6 Semester.

Der Bachelor auf Science wird denjenigen Absolventen verliehen, welche beispielsweise Natur-, Human- oder Ingenieurwissenschaften studiert haben. Dieser hat eine Regelstudienzeit von 6 bis 8 Semestern. Nach dem Bachelor of Science stehen die Türen offen für einen Masterstudiengang oder eine Promotion.

Ein kleiner Überblick über die Abschlussbezeichnungen:

Bachelor of Arts bei:

  • Soziale Arbeit
  • Pädagogik
  • Psychologie
  • Politikwissenschaft
  • Kommunikations- und Medienwissenschaften

http://www.bachelor-studium.net/bachelor-of-arts.php

Bachelor of Science bei:

  • Informatik
  • Physik
  • Chemie
  • Biologie
  • Architektur

http://www.bachelor-studium.net/bachelor-of-science.php

Mit welchen Voraussetzungen kann man das duale Studium beginnen?

Neben der Hochschulreife ist die Aufnahmebedingung meist unterschiedlich. Am einfachsten ist es, sich nach Unternehmen umzusehen, die ein duales Studium anbieten. Der Bewerber wird sich dann in einem ganz normalen Bewerbungsverfahren zu einem Ausbildungsplatz wiederfinden. Jedoch kann es sein, das ein Aufnahmetest (TOEFL oder ELSA) verlangt wird. Auch sollte man bei dem Studienfach seiner Wahl immer den NC und die Warteliste beachten, dieser ist meist entscheident über den Studienplatz.

Wer arbeitet bekommt auch Gehalt…

So weit richtig! Wie viel am Ende allerdings der Student bekommt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Viele Unternehmen sind, was das Duale Studium angeht sehr großzügig, zahlen eventuell so gar Wohngeld, Weihnachts- und Urlaubsgeld. Andere wiederum, meist kleinere Firmen, sind nicht so großzügig und Zahlen nur das Minimum, also ca. 450 Euro. Der Nettobetrag ist natürlich auch wieder ausgerichtet auf bestimmte Faktoren: Ledig, verheiratet? Kinder? Fahrtkostenerstattung etc.

Wer übernimmt die Studiengebühren?

Studiengebühren sind ein heikles Thema. Auch hier kommt es wieder darauf an, in welchem Bundsland man studieren möchte. Die Arbeitgeber sind nicht verpflichtet hierfür die Kosten zu übernehmen. Solche Dinge sollte man im Bewerbungsgespräch mit dem Personalchef auf jeden Fall klären.

Duales Studium kann eine Bereicherung sein…

…wenn man es richtig macht. Einen Platz für ein Duales Studium zu finden, wird nicht einfach sein. Die Firmen wählen sich unter ihren zahlreichen Bewerbern natürlich auch nur die besten heraus – und die Nachfrage auf dem Markt nach solchen Studienplätzen ist groß. Wer also einen ergattern konnte, sollte diesen mit viel Ehrgeiz und Wille würdigen. Viel Erfolg!


Bildnachweis: © unsplash.com – Drew Patrick Miller

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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