Checkliste: Mobbing-Stopp! Tipps gegen Psychoterror am Arbeitsplatz

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Mobbing oder Psychoterror macht krank und ist unnötig! Die Auswirkungen von ständigem Lästern oder gezieltem Ausgrenzen am Arbeitsplatz gehen über schlaflose Nächte hinaus und können einem sogar die Karriere kosten.

Der Psychoterror geht allerdings nicht immer nur von Kollegen aus, auch Chefs oder Vorgesetzte können sehr unangenehm in dieser Hinsicht werden und alleine ist es immer schwieriger dagegen vorzugehen. Sollten Sie sich in einer solchen Situation befinden oder diese beobachten, beachten Sie bitte folgende Tipps um in Zukunft wieder ein zufriedenes und produktives Team am Arbeitsplatz vorzufinden.

So gehen Sie gegen Mobbing am Arbeitsplatz vor:

  1. Suchen Sie das Gespräch:

    Dokumentieren Sie vorab das problematische Verhalten und beziehen Sie sich im Gespräch auf bestimmte Situationen oder Verhaltensweisen.

  2. Geben Sie dem Mobber Hinweise:

    Weisen Sie die mobbenden Mitarbeiter immer wieder auf das Verhalten hin, aber achten Sie auf die Verhältnismäßigkeit Ihrer Ansagen und üben Sie keinen Druck aus.

  3. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran:

    Mobbing funktioniert nur manchmal so gut, weil es geduldet wird. Positionieren Sie sich klar gegen Psychoterror und vermeiden Sie selbst jegliche Methoden in diese Richtung.

  4. Finden Sie die Ursachen für Mobbing heraus:

    Oft ist der gemobbte Mitarbeiter lediglich ein Ventil für ganz andere, aufgestaute Probleme im Arbeitsalltag.

  5. Entlasten Sie den betroffenen Mitarbeiter:

    Handeln Sie bei akuter Belastung sofort und versetzen Sie zum Beispiel den mobbenden Mitarbeiter. Das Mobbing-Opfer in eine andere Abteilung zu setzen oder gar zu beurlauben, würde die falschen Zeichen setzen.

  6. Holen Sie sich Unterstützung:

    Sollten alle initiierten Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg erbracht haben, kontaktieren Sie einen professionellen Supervisor oder Konfliktschlichter, der ins Team kommt und Konflikte vor Ort richtig angehen kann.

  7. Seien Sie konsequent:

    Das letzte und unschöne Mittel sind leider Drohungen. Sollte keine Maßnahme gefruchtet haben und der mobbende Mitarbeiter keine Einsicht zeigen, ziehen Sie ruhig eine Abmahnung oder Kündigung in Betracht. Klare Sanktionen setzen ein klares Zeichen gegen solche Praktiken und Verhaltensweisen.


Bildnachweis: © freeimages.com

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Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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