Mache die Qualität zu deinem Projekt: professionelle Kontrolle und Planung

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Moderne Wertschöpfungsprozesse bestehen heutzutage aus den verschiedenen einzelnen Einheiten. Immer noch oft unterschätzt wird dabei das Controlling ebenso wie das Procurement. Dabei sind beide Einheiten elementar im Arbeitsprozess, um ein qualitatives Endprodukt zu gewährleisten.

Qualität im Fokus

Das weite Feld des Qualitätscontrollings hat in den letzten Jahren großen Aufschwung erhalten. Seine elementare Bedeutung im Arbeitsprozess wurde erkannt, weshalb immer mehr Unternehmen nicht mehr um eine gut ausgestattete Controlling-Abteilung umhinkommen. Um ein fehlerfreies Produkt und einen effizienten Arbeitsablauf zu gewährleisten, sind Kontrollprozesse im Arbeitsablauf nicht zu vernachlässigen. Management ohne Qualitätscontrolling ist auf dem mittlerweile stark globalisierten Markt beinahe undenkbar geworden.

Fehler nämlich darf sich kein Marktteilnehmer mehr erlauben. Die global agierende Konkurrenz wartet nur auf einen solchen Fehler und nutzt diesen dann knallhart aus. Um nicht abgehängt zu werden, müssen Management und Qualitätskontrolle Hand in Hand gehen. Die Qualität eines Produkts schließlich ist sowohl materiell als auch immateriell das A und O im internationalen Vergleich und entscheidet heutzutage nicht selten über den Fortbestand eines Unternehmens.

Effektive Umsetzung von Qualitätscontrolling

Mit dem richtigen Programm ausgestattet, steht der Umsetzung eines produktiven Qualitätscontrollings nichts mehr im Wege. Dabei ist die Umsetzung dieses so elementaren Prozesses zweigeteilt. Qualitätscontrolling funktioniert sowohl nach außen als auch nach innen. Grundsätzlich soll dafür Sorge getragen werden, dass die Qualität in allen Facetten der Wertschöpfungskette ein Maximum erreicht. Dabei steht nach außen hin natürlich die Zufriedenheit der Kunden im Vordergrund. Die Qualität des Endprodukts ist der wichtigste Faktor in der Bewertung einer Organisation.

Nur wenn die Qualität des Endprodukts den Kunden überzeugt, steigen die Marktlage der Organisation und damit ihr Wert. Im Qualitätscontrolling ist also an erster Stelle dafür Sorge zu tragen, dass das geschaffene Produkt höchsten Ansprüchen genügt. Darauf bauen die weiteren Arbeitsfelder des Qualitätscontrollings mehr oder weniger auf. Nach innen nämlich ist der Begriff der Qualität weit diversifizierter zu betrachten.

Dort gilt es darauf zu achten, dass die Mitarbeiter nicht unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dass die Führungskräfte im Management-Prozess ein gutes Händchen zeigen, dass ausreichend Kommunikationswege vorhanden sind und diese auch funktionieren und letzten Endes, dass die Organisationskultur generell eine positive Arbeitsatmosphäre zulässt.

Nur wenn diese internen Faktoren allesamt zufriedenstellend erfüllt werden, ist anhaltend hohe Qualität auch im Wertschöpfungsprozess gewährleistet. Deshalb gilt es im Qualitätscontrolling immer auch, interne Abläufe im Auge zu behalten und wenn nötig einzugreifen.

Effizienz dank vorausschauender Arbeit

Qualitätscontrolling ist nicht nur ein Prozess der Reaktion. Es genügt daher nicht, bereits laufende Arbeitsprozesse im Auge zu behalten, sondern es sind vorgreifend mögliche zukünftige Problemfelder auszuschließen. Eine der vielen Aufgaben des Qualitätscontrollings ist es also, Prozesse von Beginn an kritisch zu beobachten und gleichzeitig zu lenken. So kann im Bedarfsfall schnell korrigierend eingegriffen und die Wertschöpfungskette wieder auf Kurs gebracht werden. Für effektives Qualitätscontrolling sind also fünf Richtlinien elementar.

Sie sollte sich an Kundenorientierung, Prozessorientierung, Mitarbeiterorientierung, Prävention und damit einhergehend mit kontinuierlicher Verbesserung auseinandersetzen und alle fünf Richtlinien verfolgen, um einen qualitativ leistungsfähigen Arbeitsprozess zu gewährleisten.

Die Digitalisierung im Rücken

Zu einem funktionierenden Qualitätscontrolling gehören auch detaillierte Kenntnisse über all die Neuerungen, die die anhaltende Digitalisierung der modernen Arbeitswelt mit sich bringen. Oftmals sind dazu Weiterbildungen der betroffenen Mitarbeiter sinnvoll und notwendig, um auch den Kontrollprozess in Sachen Qualität am Laufen zu halten.

Digitalisierte Arbeitsprozesse sind ebenfalls hilfreich dabei, noch mehr Effektivität in den alltäglichen Arbeitsprozess einer Organisation zu bringen und ihre Position auf dem Markt damit zu stärken. Vor allem ist Digitalisierung ein Feld, um das in der Zukunft keine Organisation herumkommen wird. Deshalb sind frühzeitige Fortbildungen auch im Bereich des Controllings essentiell für gute Zukunftsaussichten.


Bildnachweis: © istock.com – Olivier Le Moal

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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