Informatiker: Gehalt, Ausbildung und alles, was den Job so spannend macht

Keine andere Branche boomt seit Jahren so sehr wie die IT-Branche. Informatiker haben mit die besten Zukunftschancen und seit die Digitalisierung einen neuen Schub erfahren hat, wurde die Situation nochmal besser. Wie die Kariere als Informatiker und Fachinformatiker aussieht, das zeigen wir hier. Voraussetzungen, Aufgaben und Gehalt und Karriere-Chancen – all das steht in diesem Artikel.

Arbeitgeber: Wo arbeiten Informatiker? (3 Beispiele)

Informatiker arbeiten in allen Branchen und haben dort unterschiedlichste Aufgabenfelder. Hier einige Beispiele (Januar 2021) für Stellen für Informatiker und deren Aufgaben.

  • DevOps Software Engineer bei einem Ingenieurdienstleister

    Arbeitgeber: Brunel Service GmbH & Co. KG, 28199 Bremen, www.brunel.de
    Als Absolventen, Young Professionals und auch als Berufserfahrene finden sich Aufgaben wie die des DevOps Software Engineer. Zu den Aufgaben gehört die technische Konzeption, der Aufbau einer Architektur für eine technische Lösung sowie die Technologieauswahl in Projekten in der Industrie. Die tägliche Arbeit findet in einem agilen Team statt. Features und Prototypen werden in JavaScript (ES6+, Typescript), Node.js, Vue.js und React entwickelt. Die Weiterentwicklung und Administration der Cloud Server Infrastruktur (Docker, Kubernetes, Digital Ocean und AWS) ist ebenfalls Aufgabe. Im Bereich der Datenbanken steht die technische Betreuung an (Systeme PostgreSQL, MongoDB und Elastic Stack). Auf der organisatorischen Ebene werden das Deployment (das Ausspielen von fertiger Software), Code Reviews (Qualitätssicherung) und Test Driven Development anstehen.

  • Data Consultant in der Automotive Branche

    Arbeitgeber: BMW Group, 80809 München, www.bmwgroup.com
    Die Aufgaben stehen im Umfeld der Digitalen Transformation der BMW Bank. Hier geht es um Data Governance, Datenarchitekturen und die Prüfung und Bereitstellung von Datenqualität. Die konzeptionelle Arbeit findet an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT statt. Die praktische Umsetzung führt an die Quellsysteme, in denen die Daten entstehen und auch zur Big Data Plattform der BMW Group. Die Entwicklung findet an einem DQ-Tool statt. Hier werden Dashboards erstellt, Datenflüsse werden analysiert und Auswertungen werden entwickelt. Fachlich werden Anforderungen aus dem Bereich der EZB-Regulierung oder der Baseler BCBS #239 Prinzipien umgesetzt.

  • Data Scientist zur Validierung von Risikomodellen

    Arbeitgeber: HypoVereinsbank, 80333 München, www.hypovereinsbank.de
    Informatiker setzen hier Modelle zur Messung des Kreditrisikos mit bekannten Standards und Methoden um. Die Validierungsanalysen der Kreditrisiken fließen in Reporte und ergeben Handlungsempfehlungen. Bei Prüfungen durch die EZB oder die interne Revision präsentiert der Informatiker die Ergebnisse seiner Validierungen.

Die Aufgaben für einen Informatiker sind vielseitig. Am besten bezahlt wird die Hardware-Entwicklung, wie z.B. hier das Design von Mikro-Chips. (Foto: shutterstock - Gorodenkoff)

Die Aufgaben für einen Informatiker sind vielseitig. Am besten bezahlt wird die Hardware-Entwicklung, wie z.B. hier das Design von Mikro-Chips. (Foto: shutterstock – Gorodenkoff)

Aufgaben: Was macht ein Informatiker?

Die Aufgaben eines Informatikers sind absolut vielfältig. Und die Aufgaben erweitern sich jedes Jahr erneut. Vom Data Scientist bis zum KI-Kybernetiker kommen so stets neue Aufgabenfelder hinzu.

  • Die Entwicklung von Software und Programmen
  • Die Konzipierung von technischen Lösungen wie Anlagensteuerungen
  • Analyse und Erforschung von großen Datenbeständen
  • Entwickeln von Mikrochips
  • Kunden beraten als Informatiker im Vertrieb
  • Durchführen von Schulungen und Seminaren
  • Unterstützung von Anwendern in den Fachabteilungen
  • Instandsetzung, Montage, Konfiguration und Wartung von IT-Systemen
  • Beratung und Consulting von Fachabteilungen
Welche Voraussetzungen muss ein Informatiker mitbringen? Das Studium ist keine Pflicht. Etwa acht Prozent aller Informatiker haben sogar keine Ausbildung in diesem Bereich durchlaufen und sind als Quereinsteiger erfolgreich. (Foto: shutterstock - Gorodenkoff)

Welche Voraussetzungen muss ein Informatiker mitbringen? Das Studium ist keine Pflicht. Etwa acht Prozent aller Informatiker haben sogar keine Ausbildung in diesem Bereich durchlaufen und sind als Quereinsteiger erfolgreich. (Foto: shutterstock – Gorodenkoff)

Voraussetzungen: Was muss ein Informatiker mitbringen?

Für die Karriere in der IT gibt es mehrere Startrampen.

  • Das Informatik-Studium ist der klassische Einstieg in die Informatik, aber längst nicht mehr der einzige. Wer den Weg des Studiums wählt, schließt mit dem Bachelor oder Master ab. Doch auch als sogenannter Quereinsteiger ist man willkommen: Wirtschaftsinformatiker, Physiker und Mathematiker streben zunehmend in die Informatik, weil hier einfach die Karrierechancen besser sind.
  • Oft zählt jedoch Praxiserfahrung noch mehr als der Abschluss eines Studiums mit dem Master. Dies hängt natürlich sehr von dem Bereich ab, den man betreten will.
  • Viele Stellen stehen auch nach einer Ausbildung offen: als Fachinformatiker, EDV-Kaufmann oder Informatikkaufmann ist man in vielen Unternehmen gesuchter Experte und findet schnell den Einstieg.
  • Sprachkenntnisse

    sind ebenfalls sehr wichtig. Englisch steht im Vordergrund, doch Spanisch ist auch sehr groß im Kommen. Gerade in Großunternehmen und Konzernen steht die internationale Zusammenarbeit in Teams an. Wer hier mit Sprachen und Skills in Kommunikation punkten kann, pusht seine Karriere absolut schnell.

Fachkenntnisse des Informatikers

Ein Informatiker verfolgt aktiv die technischen Entwicklungen in der Branche. Das lebenslange Lernen ist hier Programm, denn die Informatik erfindet sich alle fünf Jahre neu. Das betrifft hardwarenahe Entwicklung ebenso wie den SAP-Spezialisten und den Developer von Mobile Apps. Die Branchentrends wie IoT, Big Data, KI/AI und Big Data muss man auf dem Schirm haben. Fachinformatiker, Master und Bachelor sind hier in der Pflicht zur selbständigen Weiterbildung.

Je nach Ausprägung sind auch kaufmännische und wirtschaftliche Zusammenhänge wichtig für Wirtschaftsinformatiker und Industriekaufleute. Wer sich als Entwickler bewirbt, sollte umfangreiche Erfahrungen mitbringen. Doch bereits während des Studiums oder der Ausbildung ergeben sich Möglichkeiten, hier Praxiserfahrung zu sammeln – und diese sind wichtig.

Soft Skills statt Soft Cakes

Die Zeiten der nerdigen Informatiker sind vorbei. Kommunikation bestimmt das Arbeitsfeld des Informatikers, denn er setzt fast immer Anforderungen der Fachabteilung um. Unternehmen legen dabei Wert auf die sogenannten Soft Skills, die ein harmonisches Miteinander im Team ermöglichen.

  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
  • Gute Kommunikation
  • Geduld und Ausdauer
  • Belastbarkeit
  • Organisationstalent
  • Schnelle Auffassung
Die Ausbildung zum Informatiker ist vielseitig. Im Studium werden spannende Studiengänge angeboten: von Bioinformatik bis Navigation und Umweltrobotik finden nerdige Technikfreaks als Coder (zu Deutsch: Programmierer) ebenso ein Betätigungsfeld wie Kommunikationsgenies, die sich im Projektmanagement wohlfühlen und bei Scrum und Kanban punkten. (Foto: shutterstock - Robert Kneschke)

Die Ausbildung zum Informatiker ist vielseitig. Im Studium werden spannende Studiengänge angeboten: von Bioinformatik bis Navigation und Umweltrobotik finden nerdige Technikfreaks als Coder (zu Deutsch: Programmierer) ebenso ein Betätigungsfeld wie Kommunikationsgenies, die sich im Projektmanagement wohlfühlen und bei Scrum und Kanban punkten. (Foto: shutterstock – Robert Kneschke)

Ausbildung: Wie wird man Informatiker?

Wer die Welt der Informatik betritt, wird von der farbenfrohen Vielfalt überwältigt sein. Die IT-Berufe haben sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und von der Zahl her vervielfacht.

Das Informatik-Studium

Der Highway ist nach wie vor das Informatik-Studium. Die Studiengänge sind an die mannigfaltigen Anforderungen der Industrie angepasst.

  • Wirtschaftsinformatik
  • Angewandte Informatik
  • Medizininformatik
  • Bioinformatik
  • Medieninformatik
  • Technische Informatik
  • Navigation und Umweltrobotik

Viele Teilbereiche beherrschen die Medien und sind in aller Munde. Das beginnt bei Künstlicher Intelligenz und geht weiter zur IT-Security. Auch wenn das Studium keine Pflicht ist, vermittelt es doch den umfassendsten Wissensschatz, der alle Türen öffnet. Knapp die Hälfte aller Informatiker haben ein Studium erfolgreich absolviert.

Die Ausbildung

Wer den Weg der Ausbildung wählt, kann jedoch ebenfalls die Karriereleiter erklettern und sich zudem interessante Berufe aneignen. Der Fachinformatiker ist hier der klassische Einstieg, doch der Informatikkaufmann und der EDV-Kaufmann sind gleichberechtigt.

Ohne Ausbildung: Quereinsteiger sind willkommen

High-Tech hin oder her: es gibt viele Naturtalente und Autodidakten, die ihren Weg in der Informatik gemacht haben. Immerhin acht Prozent der Informatiker fanden über ihre Neigung und Berufung ihren Beruf. Letztlich zählt, ob man die Aufgaben rockt oder nicht.

Für angehende Informatiker schafft das dichte Netz an Hochschulen viel Bequemlichkeit. Die Entfernung vom Wohnort zur nächsten Hochschule ist meist gering, so dass man für das Studium keinen Umzug in Kauf nehmen muss. Dennoch können die Studienjahre in einer angesagten Stadt wie Leipzig oder Berlin einen markanten Abschnitt im Leben werden. Auch architektonisch sind Hochschulen sehr reizvoll, wie hier das Audimax der Leuphana Universität (Architekt Daniel Libeskind) in Lüneburg/Niedersachsen. (Foto: shutterstock - Olaf Simon)

Für angehende Informatiker schafft das dichte Netz an Hochschulen viel Bequemlichkeit. Die Entfernung vom Wohnort zur nächsten Hochschule ist meist gering, so dass man für das Studium keinen Umzug in Kauf nehmen muss. Dennoch können die Studienjahre in einer angesagten Stadt wie Leipzig oder Berlin einen markanten Abschnitt im Leben werden. Auch architektonisch sind Hochschulen sehr reizvoll, wie hier das Audimax der Leuphana Universität (Architekt Daniel Libeskind) in Lüneburg/Niedersachsen. (Foto: shutterstock – Olaf Simon)

Hochschule: Wo studiert man Informatik

Unsere Liste der Hochschulen ist nach Postleitzahl sortiert. Studiengänge werden praktisch stets in der Nähe angeboten und man hat die Qual der Wahl. Die Universitäten schließen auch Hochschulen mit Promotionsrecht ein sowie Fachhochschulen, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs), Technische Hochschulen (THs) und Hochschulen des neuen Typs.

Hochschulen im PLZ-Gebiet „0“

  • 01069 Dresden Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (University of Applied Sciences)
  • 01069 Dresden Technische Universität Dresden
  • 02763 Zittau Hochschule Zittau/Görlitz (University Of Applied Sciences)
  • 03046 Cottbus BTU Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • 04109 Leipzig Universität Leipzig
  • 04277 Leipzig Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • 06108 Halle (Saale) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 07743 Jena Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 08056 Zwickau Westsächsische Hochschule Zwickau (University of Applied Sciences)
  • 09111 Chemnitz Technische Universität Chemnitz

Hochschulen im PLZ-Gebiet „1“

  • 10117 Berlin Humboldt-Universität zu Berlin
  • 10623 Berlin Technische Universität Berlin
  • 10625 Berlin FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 14195 Berlin Freie Universität Berlin
  • 14469 Potsdam Universität Potsdam
  • 14770 Brandenburg a. d. Havel Technische Hochschule Brandenburg
  • 18055 Rostock Universität Rostock
  • 18435 Stralsund Hochschule Stralsund

Hochschulen im PLZ-Gebiet „2“

  • 20099 Hamburg Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Hamburg University of Applied Sciences)
  • 20146 Hamburg Universität Hamburg
  • 20357 Hamburg FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 22880 Wedel Fachhochschule Wedel
  • 23562 Lübeck Universität zu Lübeck
  • 24118 Kiel Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 26129 Oldenburg Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • 26723 Emden Hochschule Emden/Leer, Studienort Emden
  • 27568 Bremerhaven Hochschule Bremerhaven
  • 28199 Bremen Hochschule Bremen (HSB)
  • 28359 Bremen Universität Bremen

Hochschulen im PLZ-Gebiet „3“

  • 30167 Hannover Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
  • 32427 Minden Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden
  • 33098 Paderborn Universität Paderborn
  • 33615 Bielefeld Universität Bielefeld
  • 34125 Kassel Universität Kassel
  • 35037 Marburg Philipps-Universität Marburg
  • 35390 Gießen Technische Hochschule Mittelhessen
  • 38106 Braunschweig Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
  • 38302 Wolfenbüttel Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Wolfenbüttel
  • 38678 Clausthal-Zellerfeld Technische Universität Clausthal
  • 38855 Wernigerode Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • 39106 Magdeburg Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Hochschulen im PLZ-Gebiet „4“

  • 40225 Düsseldorf Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • 40476 Düsseldorf FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 42119 Wuppertal Bergische Universität Wuppertal
  • 44139 Dortmund Fachhochschule Dortmund (University of Applied Sciences and Arts)
  • 44227 Dortmund Technische Universität Dortmund
  • 44269 Dortmund FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 44801 Bochum Hochschule Bochum (Bochum University of Applied Sciences)
  • 44801 Bochum Ruhr-Universität Bochum
  • 45141 Essen FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 45479 Mülheim an der Ruhr Hochschule Ruhr West
  • 45897 Gelsenkirchen Westfälische Hochschule, Studienort Gelsenkirchen
  • 46236 Bottrop Hochschule Ruhr West, Campus Bottrop
  • 47805 Krefeld Hochschule Niederrhein (University of Applied Sciences), Studienort Krefeld
  • 48149 Münster Fachhochschule Münster (University of Applied Sciences)
  • 48149 Münster Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • 48159 Münster FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 49074 Osnabrück Universität Osnabrück

Hochschulen im PLZ-Gebiet „5“

  • 50678 Köln FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 50678 Köln Technische Hochschule Köln
  • 51643 Gummersbach Technische Hochschule Köln
  • 52062 Aachen Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • 52066 Aachen Fachhochschule Aachen
  • 53115 Bonn Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 53227 Bonn FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 53757 Sankt Augustin Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • 54208 Trier Hochschule Trier – Trier University of Applied Sciences
  • 54296 Trier Universität Trier
  • 55122 Mainz Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 55411 Bingen Technische Hochschule Bingen
  • 56070 Koblenz Universität Koblenz-Landau, Studienort Koblenz
  • 57076 Siegen Universität Siegen
  • 57078 Siegen FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 58097 Hagen Fernuniversität Hagen
  • 58644 Iserlohn Fachhochschule Südwestfalen, Standort Iserlohn

Hochschulen im PLZ-Gebiet „6“

  • 60318 Frankfurt a. M. Frankfurt University of Applied Sciences
  • 60325 Frankfurt a. M. Goethe-Universität Frankfurt
  • 60486 Frankfurt a. M. FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 64289 Darmstadt Technische Universität Darmstadt
  • 64295 Darmstadt Hochschule Darmstadt (University of Applied Sciences)
  • 64295 Darmstadt Wilhelm Büchner Hochschule
  • 65197 Wiesbaden Hochschule RheinMain University of Applied Sciences
  • 66123 Saarbrücken Universität des Saarlandes
  • 66482 Zweibrücken Hochschule Kaiserslautern (University of Applied Sciences), Campus Zweibrücken
  • 67663 Kaiserslautern Technische Universität Kaiserslautern
  • 68163 Mannheim FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 68163 Mannheim Hochschule Mannheim

Hochschulen im PLZ-Gebiet „7“

  • 70174 Stuttgart Hochschule für Technik Stuttgart
  • 70174 Stuttgart Universität Stuttgart
  • 70178 Stuttgart FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 72074 Tübingen Eberhard Karls Universität Tübingen
  • 73430 Aalen Hochschule Aalen
  • 76131 Karlsruhe Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • 76133 Karlsruhe Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA)
  • 77652 Offenburg Hochschule Offenburg
  • 78120 Furtwangen Hochschule Furtwangen (HFU)
  • 78462 Konstanz Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung
  • 78464 Konstanz Universität Konstanz

Hochschulen im PLZ-Gebiet „8“

  • 80333 München Technische Universität München
  • 80335 München FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 80335 München Hochschule für Angewandte Wissenschaften München
  • 80359 München Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 83024 Rosenheim Technische Hochschule Rosenheim (University of Applied Sciences)
  • 84036 Landshut Hochschule Landshut
  • 85049 Ingolstadt Technische Hochschule Ingolstadt
  • 85579 Neubiberg Universität der Bundeswehr München
  • 86159 Augsburg Universität Augsburg
  • 86161 Augsburg Hochschule Augsburg (University of Applied Sciences)
  • 87435 Kempten Hochschule Kempten (University of applied sciences)
  • 88250 Weingarten Hochschule Ravensburg-Weingarten – University of Applied Sciences
  • 89075 Ulm Technische Hochschule Ulm
  • 89081 Ulm Universität Ulm

Hochschulen im PLZ-Gebiet „9“

  • 90443 Nürnberg FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH
  • 90489 Nürnberg Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
  • 91054 Erlangen Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 93049 Regensburg Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg)
  • 94032 Passau Universität Passau
  • 95028 Hof Hochschule Hof
  • 95447 Bayreuth Universität Bayreuth
  • 96450 Coburg Hochschule Coburg (University of Applied Sciences and Arts)
  • 97070 Würzburg Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
  • 97070 Würzburg Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 98574 Schmalkalden Hochschule Schmalkalden (University of Applied Sciences)
  • 98693 Ilmenau Technische Universität Ilmenau
  • 99084 Erfurt IUBH Internationale Hochschule
  • 99423 Weimar Bauhaus-Universität Weimar
  • 99734 Nordhausen Hochschule Nordhausen (University of Applied Sciences)
Das Gehalt für den Informatiker beginnt schon beim Einstieg in interessanten Höhen. Je nach Berufsbild und Bundesland sind hier Einetiegsgehälter von 47.000 Euro und manchmal auch mehr möglich. (Foto: shutterstock - katatonia82)

Das Gehalt für den Informatiker beginnt schon beim Einstieg in interessanten Höhen. Je nach Berufsbild und Bundesland sind hier Einetiegsgehälter von 47.000 Euro und manchmal auch mehr möglich. (Foto: shutterstock – katatonia82)

Gehalt: Was verdient ein Informatiker?

Die Hardwarentwicklung, also die Entwicklung von Chips und Technologien, wird am besten vergütet. Im Gegensatz dazu werden die Webentwickler nur sehr gering entlohnt. Doch Geld ist nicht alles. Der Job muss auch Spaß machen.

Die Wahl des richtigen Bundeslandes kann auf das Jahr gesehen ein paar tausend Euro ausmachen. So werden in Baden-Württemberg im Mittel 49,915 Euro als Einstiegsgehalt gezahlt. In Mecklenburg-Vorpommern sind es nur 37.995 Euro. Allerdings muss man auch bedenken, dass die Lebenshaltungskosten in Baden-Württemberg wesentlich höher sind.

Wieviel verdient ein Informatiker?
Einstiegsgehalt für Informatiker
Berufsfeld Einstiegsgehalt (Jahresbrutto)
Webentwicklung 35.381 Euro
Datenbankentwicklung 42.821 Euro
Systemadministration 43.973 Euro
Softwareentwicklung 44.400 Euro
Wirtschaftsinformatik 45.013 Euro
Mobile Development 45.400 Euro
Hardwareentwicklung 47.000 Euro
Quelle: absolventa.de
Informatiker + Karriere: zwei Worte, die zusammen gehören. Die Bedeutung der Daten in unserem Leben nimmt eher noch zu, so dass neue Berufe wie der Data Scientist oder Berufe rund um die künstliche Intelligenz sehr gut Zukunftschancen haben. (Foto: shutterstock - WAYHOME studio)

Informatiker + Karriere: zwei Worte, die zusammen gehören. Die Bedeutung der Daten in unserem Leben nimmt eher noch zu, so dass neue Berufe wie der Data Scientist oder Berufe rund um die künstliche Intelligenz sehr gut Zukunftschancen haben. (Foto: shutterstock – WAYHOME studio)

Zukunftschancen & Karriere: Aussichten für einen Informatiker

Die Berufe für den Informatiker sind so vielfältig wie die Aufgabenstellungen.

Berufe für Informatiker

Anwendungsentwickler

App-Entwickler

Data Scientist

Datenbankadministrator

Datenbankentwickler

Fachdozent

Fachinformatiker

Frontend-Entwickler

Game Designer

Hardwareentwickler

Helpdesk-Agent

Informatikkaufmann

IT-Systemkaufmann

KI-Kybernetiker

Mobile Entwickler

Netzwerkadministrator

Programmierer

Risk-Manager

SAP-Berater

Security-Experte

Seminarleiter

Scrum-Master

Softwarearchitekt

Software-Entwickler

Support-Mitarbeiter

Systemadministrator

Trainer

UX-Entwickler

Web-Designer

Häufige Fragen zum Beruf des Informatikers

Was sind die Aufgaben eines Informatikers?

Die Aufgaben eines Informatikers sind

  • Die Entwicklung von Software und Programmen
  • Die Konzipierung von technischen Lösungen wie Anlagensteuerungen
  • Analyse und Erforschung von großen Datenbeständen
  • Entwickeln von Mikrochips
  • Durchführen von Schulungen und Seminaren
  • Kunden beraten als Informatiker im Vertrieb
  • Unterstützung von Anwendern in den Fachabteilungen
  • Instandsetzung, Montage, Konfiguration und Wartung von IT-Systemen
  • Beratung und Consulting von Fachabteilungen

Informatiker sind keine menschenscheuen Nerds, sondern werden kommunikativ gefordert. Das liegt auch daran, dass sie oft mit Teams aus den Fachabteilungen zusammenarbeiten und Lösungen mit diesen entwickeln. Informatiker können auch Aufgaben des Projektmanagements übernehmen und tragen dann Verantwortung für das Erreichen von Zielen.

Was muss ich tun, um Informatiker zu werden?

Um Informatiker zu werden muss man eine Ausbildung durchlaufen. Hier gibt es mehrere Wege. Die gebräuchlichsten sind diese hier.

  • Ausbildung zum Fachinformatiker.
  • Das Informatik-Studium mit 6 bis 7 Semestern, das zum Bachelor oder Master führt.

Viele Informatiker sind auch Seiteneinsteiger. Das ist auch möglich und man kann sich vieles Wissen im Selbststudium aneignen. Dennoch ist es der eigenen Karriere zuträglich, irgendwann auf einen der oben genannten Wege einzuschwenken. Erwirbt man Wissen auf Lehrgängen und Seminaren, ist es wichtig, dies durch Zertifikate zu dokumentieren.

Wieviel verdient man als Informatiker?

Ein Informatiker verdient durchschnittlich etwa 45.500 Euro brutto. Diese Zahl jedenfalls ermittelte absolventa.de für das Jahr 2018. Das Gehalt eines Informatikers variiert von Bundesland zu Bundesland und steigt mir den Jahren der Berufserfahrung. Am wenigsten verdienen Informatiker im Support und im Helpdesk. Am meisten verdienen Informatiker in der Entwicklung von Hardware und Chips.

Was ist Informatik einfach erklärt?

Informatik ist die Wissenschaft der Informationsverarbeitung. Der Begriff Informatik setzt sich aus den beiden Worten „Informatik“ und „Automatik“ zusammen. Das kennzeichnet auch das, was in der Informatik passiert: Informationen werden automatisch verarbeitet. Analoge Informationen werden in digitale Informationen gewandelt, verarbeitet und teilweise in Bilder, Grafiken und Filmen umgewandelt.

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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