Finanzbuchhalter: Gehalt, Jobprofil, Karrierechancen, Ausbildung, Qualifikationen zum Einstieg

0

Der Finanzbuchhalter ist für die Buchhaltung und den Bereich des Rechnungswesens im Unternehmen zuständig. Dabei erstreckt sich das Aufgabengebiet über den gesamten Finanzbereich. Ein geschützter Beruf ist es aber nicht.

Der Finanzbuchhalter und sein Jobprofil

Wer als Finanzbuchhalter tätig sein will, muss nicht nur eine große Affinität zu Zahlen vorweisen können. Er sollte auch

  • ein analytisches und strategisches Denken mitbringen und sollte
  • mit anderen Verantwortlichen im Unternehmen zusammenarbeiten können und wollen.

Gesucht wird also ein Finanzgenie, das bei der Liquiditätsplanung im Unternehmen hilft, gleichzeitig aber mit einem mittleren Gehalt zufrieden ist. Ständige Qualifikationen und Weiterbildungen sind nicht nötig, doch der Betreffende sollte gewillt sein, eine professionelle Buchhaltungssoftware für große Unternehmen zu nutzen bzw. diese in- und auswendig zu kennen.

Das Jobprofil des Finanzbuchhalters

Die Aufgaben, die der Finanzbuchhalter alltäglich erledigen muss, sind sehr vielfältig.

Er erstellt:

  • die Rechnungen für Lieferungen und Leistungen des Unternehmens,
  • prüft die Zahlungsein- und -ausgänge und
  • leitet gegebenenfalls die Mahnung ein.

Außerdem ist der Finanzbuchhalter dafür zuständig, die Lohnbuchhaltung auszuführen, er klärt steuerliche Fragen und überwacht die Konten.

Dazu kommen die folgenden Tätigkeiten, die nur eine Auswahl aus den vielfältigen Aufgaben des Finanzbuchhalters darstellen:

  • Anfertigen von Umsatzsteuervoranmeldungen
  • Erstellen der Steuererklärungen
  • Organisation des Finanzwesens des Unternehmens
  • Zuarbeit im Bereich Unternehmenskennzahlen
  • Vorbereitung von strategischen Entscheidungen
  • Erstellung von Bilanzen und Jahresabschlüssen
  • Erfassung aller steuerlicher Vorgänge im Unternehmen
Durch seine Arbeit trägt der Finanzbuchhalter wesentlich zur Liquiditätsplanung des Unternehmens bei. Er bearbeitet unterschiedliche Geschäftsvorfälle und muss sich dabei an die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sowie an die handelsrechtlichen  ( Foto: Shutterstock- Antonio Guillem)

Durch seine Arbeit trägt der Finanzbuchhalter wesentlich zur Liquiditätsplanung des Unternehmens bei. Er bearbeitet unterschiedliche Geschäftsvorfälle und muss sich dabei an die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sowie an die handelsrechtlichen ( Foto: Shutterstock- Antonio Guillem)

Wächter der Vorschriften

Durch seine Arbeit trägt der Finanzbuchhalter wesentlich zur Liquiditätsplanung des Unternehmens bei. Er bearbeitet unterschiedliche Geschäftsvorfälle und muss sich dabei an die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sowie an die handelsrechtlichen Vorschriften halten. Der Finanzbuchhalter ist der Verantwortliche für die Zahlen, die an das Controlling geliefert werden und bildet damit die Basis der Controlling-Arbeit.

Der Finanzbuchhalter bereitet strategische Entscheidungen vor

Der Buchhalter unterstützt die Geschäftsführung bei der Entscheidung für oder gegen eine wirtschaftliche Vorgehensweise und ist demnach indirekt an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens beteiligt. Er kümmert sich um die Debitorenbuchhaltung ebenso wie um die Kreditorenbuchhaltung und ist neben dem Steuerberater ein wichtiger Experte in Sachen Steuern und Finanzen im Unternehmen.

Qualifikationsnachweis

Auch wenn die Aufgabenpalette des Finanzbuchhalters so umfassend ist und dabei viel Verantwortung abverlangt: Es gibt keine vorgeschriebene Qualifikation, die der Finanzbuchhalter mitbringen muss. Somit können auch Quereinsteiger in diesem Beruf tätig sein. Freilich brauchen auch sie wichtige Qualifikationen, doch selten fragen Stellenangebote nach bestimmten Ausbildungen oder gar dem IHK-Zertifikat als Nachweis für eine abgelegte Prüfung als Buchhalter.

Arbeitsort & Arbeitszeiten

Der Finanzbuchhalter arbeitet nur im Büro, ein Außendienst ist bei ihm weder nötig noch vorgesehen. Damit einher gehen geregelte Arbeitszeiten, wobei die meisten Buchhalter zwischen 40 und 45 Stunden pro Woche arbeiten.

In Zeiten, in denen es um die Erstellung von Jahresabschlüssen geht oder wenn wichtige Investitionsentscheidungen zeitnah getroffen werden müssen, können Überstunden an der Tagesordnung sein. Dies gilt auch, wenn zum Beispiel der Wirtschaftsprüfer seinen Besuch angekündigt hat und die Unterlagen des Unternehmens entsprechend aufbereitet werden müssen. Die meisten Unternehmen gleichen die Mehrarbeit des Buchhalters aber mit mehr Freizeit wieder aus.

Der Finanzbuchhalter braucht einige Qualifikationen, die sowohl fachlicher als auch persönlicher Natur sind.  (Foto: Shutterstock-_Andrey_Popov )

Der Finanzbuchhalter braucht einige Qualifikationen, die sowohl fachlicher als auch persönlicher Natur sind. (Foto: Shutterstock-_Andrey_Popov )

Ausbildung und Qualifikationen zum Einstieg

Der Finanzbuchhalter braucht einige Qualifikationen, die sowohl fachlicher als auch persönlicher Natur sind. Er muss zum Beispiel die Liebe zu den Zahlen mitbringen, was nicht bei jedem Menschen der Fall ist. Außerdem sollte ein Buchhalter Wert auf Genauigkeit und Präzision legen, muss geduldig und kommunikativ sein.

Fachlich gesehen sind die Kenntnisse über die Erstellung von betriebswirtschaftlichen Auswertungen wichtig, außerdem braucht es natürlich eine gewisse Qualifikation zum Umgang mit der richtigen Software. Ohne diese geht heute nichts mehr, sie stellt außerdem die Schnittstelle zum Steuerberater des Unternehmens dar. Dieser erhält darüber die Daten, die für eine Beratung und Betreuung des Unternehmens nötig sind.

Nicht zuletzt braucht der Buchhalter rechtliche Kenntnisse und muss sich zum Beispiel für die Lohnbuchhaltung auch mit dem Lohnsteuerrecht auskennen.

Stellenangebote richten sich meist Personen, die eine kaufmännische Ausbildung absolviert haben, gesucht werden auch Absolventen eines BWL-Studiums und Menschen, die eine entsprechende Praxiserfahrung im Bereich Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und ähnliche Qualifikationen mitbringen.

Zu den relevanten kaufmännischen Ausbildungen zählen zum Beispiel:

  • Bankkaufmann
  • Kaufmann für Büromanagement
  • Industriekaufmann
  • Bürokaufmann

Auch Verwaltungsangestellte oder Steuerfachangestellte gehen häufig den Weg des Finanzbuchhalters und nehmen eine entsprechende Qualifikation mit anschließender Prüfung vor der IHK wahr. Für Letztere ist aber auch eine gewisse Berufserfahrung vonnöten, dann ist die Prüfung zum „Geprüften Buchhalter“ mit Vergabe des entsprechenden Zertifikats möglich.

Tipp:
Neben dem reinen Fachwissen kommt es auch auf die Disziplin, Ehrgeiz und Lernbereitschaft an, wenn die Lehrgänge mit IHK-Zertifizierung als Abschluss erfolgreich beendet werden sollen.

Die Qualifikation zum Finanzbuchhalter wird meist berufsbegleitend wahrgenommen, wobei es sowohl Seminare an den Wochenenden, Fernunterricht oder auch Abendlehrgänge gibt.   (Foto: Shutterstock- Andrey_Popov)

Die Qualifikation zum Finanzbuchhalter wird meist berufsbegleitend wahrgenommen, wobei es sowohl Seminare an den Wochenenden, Fernunterricht oder auch Abendlehrgänge gibt. (Foto: Shutterstock- Andrey_Popov)

Kosten von Ausbildung und Qualifikation

Die Qualifikation zum Finanzbuchhalter wird meist berufsbegleitend wahrgenommen, wobei es sowohl Seminare an den Wochenenden, Fernunterricht oder auch Abendlehrgänge gibt. Die Kosten dafür müssen vom Auszubildenden selbst getragen werden und liegen nicht selten zwischen 1.500 und 3.200 Euro. Hinzu kommen Prüfungsgebühren sowie Lernmaterialien. Die verschiedenen Institute unterscheiden sich diesbezüglich aber.

Zu den wichtigen Themen, die im Rahmen der Weiterbildung bearbeitet werden, gehören unter anderem:

  • Grundlagen der Finanzbuchhaltung
  • Debitorenbuchhaltung
  • Kreditorenbuchhaltung
  • Handelsrechtliche Bewertungsvorschriften
  • Steuerrecht
  • Lohnbuchhaltung und Lohnsteuerrecht
  • Finanzmanagement und Liquiditätsplanung
  • Kalkulationsmethoden

Die Qualifikation zum Finanzbuchhalter wird mit einer schriftlichen Prüfung beendet, in denen ein Großteil der in der Weiterbildung behandelten Lernfelder abgefragt wird. Auch eine eigene Erstellung einer Kosten- und Leistungsrechnung findet dabei statt. In einem Bereich wird meist eine mündliche Prüfung angeordnet, die zwischen 15 und 30 Minuten dauert. Erst danach erfahren die Prüflinge, ob sie bestanden haben und sich fortan mit Recht als „Geprüfter Buchhalter“ bezeichnen können.

Finanzbuchhalter und Karrierechancen: Geht es für den Buchhalter aufwärts?

Stellenangebote sagen kaum etwas darüber aus, ob derjenige, der für einen Job gesucht wird, auch Aufstiegschancen hat. Im Gegensatz zu anderen Berufen, bei denen meist schon in der Annonce zur Stelle auf eine mögliche Karriere hingewiesen wird, geht es beim Buchhalter meist nur darum, dass eben ein Finanzbuchhalter gesucht wird, der als solcher tätig ist und wie gewünscht seinen Pflichten nachkommt.

Für Finanzbuchhalter gibt es nur begrenzte Aufstiegschancen, sie übernehmen direkt ein hohes Maß an Verantwortung in ihrem Job. Sie werden aber noch vom Bilanzbuchhalter übertroffen, der weniger vorbereitende Tätigkeiten und mehr entscheidungsstützende Arbeiten ausführt.

Der Finanzbuchhalter kann sowohl in einem Wirtschaftsunternehmen angestellt arbeiten als auch selbstständig tätig werden und sein eigenes Büro eröffnen.  ( Foto: Shutterstock- Gorodenkoff_)

Der Finanzbuchhalter kann sowohl in einem Wirtschaftsunternehmen angestellt arbeiten als auch selbstständig tätig werden und sein eigenes Büro eröffnen. ( Foto: Shutterstock- Gorodenkoff_)

Die Karriere des Finanzbuchhalters

Der Finanzbuchhalter kann sowohl in einem Wirtschaftsunternehmen angestellt arbeiten als auch selbstständig tätig werden und sein eigenes Büro eröffnen. Die Jobangebote im Netz sind vielfältig und richten sich an Angestellte und Selbstständige gleichermaßen.

Die Branche, in der der oder die Betreffende tätig sein möchte, kann er oder sie frei wählen, denn kein Unternehmen kommt ohne einen Buchhalter aus. Neben Industrieunternehmen sind es auch Vereine und Organisationen, Interessenvertretungen und Verbände, Dienstleister und Handwerker, die einen Finanzbuchhalter benötigen. Selbst im öffentlichen Dienst wird der Zahlenprofi gesucht und kann sich auf eine sichere Anstellung mit gutem Gehalt freuen.

Auch wenn sich praktisch jeder als Buchhalter bezeichnen darf, so wird doch im Allgemeinen davon ausgegangen, dass es sich tatsächlich um einen Experten auf seinem Gebiet handelt. In vielen Unternehmen wird genau auf diese Fachleute gesetzt und in einer Abteilung arbeiten gleich mehrere Finanzbuchhalter zusammen. Hier besteht auch die Möglichkeit des Aufstiegs, wenn das entsprechende Spezialwissen vorhanden ist. Aus dem Finanzbuchhalter wird dann vielleicht der Leiter des Rechnungswesens, was neben dem Titel auch ein besseres Gehalt bedeutet.

Wichtig:
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Finanz- und dem Bilanzbuchhalter:

  • Finanzbuchhalter
    Der Finanzbuchhalter ist als Experte in den Bereichen Buchhaltung und Rechnungswesen tätig und übernimmt vor allem vorbereitende Tätigkeiten sowie Buchungsarbeiten. Angefangen von der Bearbeitung von Rechnungen geht es über die reinen Buchhaltungsaufgaben bis hin zur Vorbereitung von Fragen, die das strategische Finanzmanagement betreffen.
  • Bilanzbuchhalter
    Bilanzbuchhalter sind vor allem eigenständig tätig und organisieren die gesamten Abläufe innerhalb der Buchhaltung bzw. zwischen verschiedenen Abteilungen der Buchhaltung. Sie erstellen wichtige Kennzahlen aus den Bilanzen und deuten diese, beraten damit auch die Geschäftsleitung und geben sogar Handlungsempfehlungen. Sie nutzen die vorbereitende Arbeit der Finanzbuchhalter für die Erfüllung der eigenen Aufgaben.

Das Gehalt des Finanzbuchhalters

Angesichts der großen Verantwortung, die ein Finanzbuchhalter in einigen Unternehmen hat, ist das Gehalt nicht in jedem Fall so hoch wie häufig angenommen.

  • Neueinsteiger
    Finanzbuchhalter mit nur wenig Erfahrung oder Neueinsteiger in diesem Job erhalten durchschnittlich ein Gehalt um 500 Euro brutto im Jahr.
  • Erste Erfahrungen
    Mit mittlerer Erfahrung steigt es jedoch schon auf 750 Euro an.
  • Viel Erfahrung
    Wer aber eine große Erfahrung oder eine überdurchschnittliche Qualifikation aufweisen kann, der gehört zu den Besserverdienern und kann zwischen 000 und 80.500 Euro jährlich verdienen.

Höher gelagert ist das Gehalt des Bilanzbuchhalters. Er verdient im Durchschnitt ca. 45.000 Euro, wenn er nach der IHK-Prüfung in einem Unternehmen einsteigt. Mit einer mittleren Erfahrung steigt das Gehalt auf bis zu 53.750 Euro im Jahr an, mit mehrjähriger Erfahrung und großer Expertise liegt es zwischen 81.750 und 98.500 Euro im Jahr.

Natürlich ist hier die erfragte Qualifikation ausschlaggebend und jemand, der sich aus freien Stücken als Buchhalter bezeichnet, ohne eine entsprechende Prüfung und Expertise nachweisen zu können, wird sich am unteren Ende der Gehaltsskala bewegen bzw. diese sogar nach unten drücken.

Im Gegensatz zu anderen Berufen, bei denen meist schon in der Annonce zur Stelle auf eine mögliche Karriere hingewiesen wird, geht es beim Buchhalter meist nur darum, dass eben ein Finanzbuchhalter gesucht wird, der als solcher tätig ist und wie gewünscht seinen Pflichten nachkommt. ( Foto- Shutterstock:  Matej Kastelic)

Im Gegensatz zu anderen Berufen, bei denen meist schon in der Annonce zur Stelle auf eine mögliche Karriere hingewiesen wird, geht es beim Buchhalter meist nur darum, dass eben ein Finanzbuchhalter gesucht wird, der als solcher tätig ist und wie gewünscht seinen Pflichten nachkommt. ( Foto- Shutterstock: Matej Kastelic)

Häufige Fragen rund um den Finanzbuchhalter

Wie viel verdient man in der Finanzbuchhaltung?

In der Finanzbuchhaltung verdient man abhängig von der Ausbildung und Erfahrung unterschiedlich viel.

  • Die Einstiegsgehälter liegen bei 29.500 Euro.
  • Das durchschnittliche Gehalt wird mit 36.800 Euro nach wenigen Jahren der Berufstätigkeit angegeben.

Auch sind bis zu 45.000 Euro im Jahr möglich. Eine hohe Anzahl an Jobs findet sich bei Unternehmen in großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München.

Was macht man in der Finanzbuchhaltung?

Die Arbeit in der Finanzbuchhaltung ist zwar stets durch Zahlen bestimmt, immer aber sehr abwechslungsreich. Es geht um

  • die Bearbeitung des Zahlungsverkehrs und um
  • die Durchführung der Buchhaltung.

Es werden Statistiken angelegt und ausgewertet, es geht um Mahnwesen und Kontierungen. Außerdem werden Stammdaten gepflegt, Rechnungen geprüft und verschiedene Zahlungslisten verwaltet.

Was ist der Unterschied zwischen Finanzbuchhalter und Bilanzbuchhalter?

Der Unterschied zwischen einem Finanzbuchhalter und einem Bilanzbuchhalter ist schnell erklärt:

  • Der Bilanzbuchhalter
    ist für die Abläufe in der Buchhaltung verantwortlich und organisiert diese. Es werden Abschlüsse erstellt sowie wichtige Kennzahlen aus diesen Abschlüssen und Bilanzen abgeleitet bzw. ausgewertet.
  • Der Finanzbuchhalter
    hingegen ist für Rechnungswesen und Buchhaltung zuständig und übernimmt die Finanzbuchhaltung selbst. Auch die Vorbereitung von Jahresabschlüssen sowie von Fragen zum strategischen Finanzmanagement gehören zum Aufgabenfeld des Finanzbuchhalters.

Wie kann man Buchhalter werden?

Für den Buchhalter gibt es keine gesonderte Ausbildung. Wer sich von der IHK prüfen lassen möchte, muss entweder

  • eine kaufmännische Ausbildung,
  • ein BWL-Studium oder
  • die Ausbildung zum Steuerfachangestellten

vorweisen können. Die Weiterbildung zum Buchhalter ist mit anschließender Prüfung möglich. Die Prüfung bei der IHK besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Was sind die Aufgaben eines Buchhalters?

Zu den typischen Aufgaben eines Buchhalters gehört

  • die Prüfung von Geschäftsvorfällen,
  • deren Kontierung und Verbuchung ebenso wie
  • das Bearbeiten von Transaktionen der Kunden.

Es werden Steuererklärungen verfasst und Lohnabrechnungen erstellt, Statistiken ausgewertet und daraus wichtige Schlüsse für das Unternehmen gezogen. Außerdem werden Investitionen erfasst bzw. Abschreibungen verbucht, Reisekosten gebucht und alle weiteren Tätigkeiten, die mit der Einnahme und Ausgabe von Finanzmitteln des Unternehmens zu tun haben, vorgenommen.

Wer darf sich Buchhalter nennen?

Jeder darf sich  Buchhalter nennen, denn die Bezeichnung „Buchhalter“ ist kein geschützter Begriff, daher darf sich jeder so nennen. Um Kompetenz zu beweisen, ist eine Prüfung vor der IHK wichtig, auch ein abgeschlossenes Studium im Steuerbereich oder in der Betriebswirtschaftslehre gilt als Nachweis fachlicher Kompetenz.

Theoretisch dürfte sich aber auch jemand als Buchhalter bezeichnen, der in einem völlig artfremden Beruf tätig war. Allein die Bezeichnung sagt daher nichts über die Kompetenz aus.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Lassen Sie eine Antwort hier