Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!

Blogs sind groß in Mode und bringen Interessierten tolle Neuigkeiten, Tipps und Ratschläge näher. Das Bloggen macht sogar Spaß, wenn ein bisschen kreatives Textgefühl vorhanden ist – und wenn die Sache am Ende auch noch Geld bringt. Schulterklopfen allein reicht nicht, um sich auf Dauer wohlzufühlen, denn für die geopferte Freizeit soll der Blogger am besten in Form eines passiven Einkommens entschädigt werden.

Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!

Wenn Ihnen jemand sagt: „Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!“ müssen Sie noch längst nicht alles glauben, was dort behauptet wird. Denn zum einen ist es wichtig, worum es in Ihrem Blog geht. Nicht jeden interessiert ein Nischenthema und zu den wichtigsten Themen gibt es inzwischen haufenweise Anlaufstellen, an denen Informationen und Neuigkeiten abgeholt werden können. Sie brauchen daher etwas Besonderes, das nicht jeder hat, nicht jeder kennt und dennoch jeder lesen möchte. Zum anderen brauchen Sie eine gute Strategie, denn das Geld fließt nicht von allein und Sie müssen sich überlegen, auf welche Art und Weise Sie Geld verdienen wollen.

Möchten Sie Werbung schalten? Soll per Klick etwas gekauft werden können? Oder kommt eine der zahlreichen anderen Möglichkeiten infrage, auf die wir gleich noch näher eingehen werden? Ganz wichtig ist aber, dass Sie niemanden dazu auffordern, auf Werbung oder andere kostenpflichtige Inhalte zu klicken – auch nicht als Dankeschön für die bereitgestellten Tipps. Das ist hierzulande nicht legal!

Diese junge Frau weiß wie es geht, mit ihrem Blog Geld zu verdienen

Diese junge Frau weiß wie es geht, mit ihrem Blog Geld zu verdienen (#01)

Mit Blogs Geld verdienen: So geht das ganz einfach

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die aus Erfahrung berichten können: Mit Blogs Geld verdienen: So geht das! Sie leben tatsächlich davon, dass sie Inhalte ins Netz stellen, die andere Leute lesen wollen. Es wird aber selten öffentlich davon gesprochen, denn zum einen ruft das Reden über Geld Neid hervor, zum anderen sehen viele nur noch das Geld – nicht aber die Arbeit, die wirklich umfassend und anstrengend sein kann.

Um nun auch selbst sagen zu können: „Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!“, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie drei wichtige Zutaten benötigen. Nur wenn alle drei beisammen sind, haben Sie überhaupt die Chance, das sogenannte passive Einkommen zu erzielen. Zu den Voraussetzungen zählen also:

1. Thema und Zielgruppe

Legen Sie sich auf ein Thema fest, welches sich auch kommerziell ausschlachten lässt. Sie brauchen eine thematische Nische, die aber wiederum nicht so uninteressant für die Allgemeinheit werden darf, dass sich kaum jemand zum Lesen durchringen kann. Vielmehr sollte das Themengebiet ganz klar abzugrenzen sein. Suchen Sie sich einen Themenbereich aus, der wirklich umfassend und von allen Seiten zu beleuchten ist. Dadurch erreichen Sie eine bestimmte Zielgruppe, die ebenfalls nicht auf wenige Personen beschränkt werden muss. Sie haben die Möglichkeit, sogenannte Affiliates einzuwerben, die wiederum nur funktionieren, wenn sie zum Thema und zum Umfeld passen.

Affiliates sind kleine Anzeigen, für die Sie Geld bekommen, wenn jemand darauf klickt. Sozusagen auf Provisionsbasis erhalten Sie einen kleinen Anteil an dieser Werbung. Allerdings lässt sich nicht für alle Themen ein Werbemarkt finden, der auch lukrativ ist. Schreiben Sie über Werkzeuge, die der Hobbyhandwerker nutzen kann und finden Sie diesbezüglich Anwendungsmöglichkeiten und Tipps, so lässt sich Werbung platzieren, die mit diesem Thema zu tun hat. Wenn Sie aber zu politischen Themen schreiben – welche Werbung sollte hier stehen? Allgemeine Werbepartner wären noch möglich, aber speziell zugeschnittene Affiliates lassen sich kaum finden.

Schließlich lässt sich außer tollen Aussagen in der Politik nichts verkaufen – und auch die gibt es nicht gegen Geld. Fragen Sie sich daher, welche Branche eventuell ein Interesse daran hätte, Ihre Leserschaft zu erreichen. Wenn Sie niemanden finden bzw. keine Branche definieren können, ist das natürlich schlecht und Sie können zwar gern bloggen, werden damit aber kaum Geld verdienen können. Das gilt übrigens auch für Berater aus verschiedenen Branchen und zu unterschiedlichen Themen. Es wird sich kaum ein anderer Berater finden lassen, der hier Werbung schaltet bzw. will wohl niemand die Werbung der Konkurrenz auf seinen Seiten wissen.

Bei dem Einen heißt es Stammkunden, beim blog Leserschaft

Bei dem Einen heißt es Stammkunden, beim blog Leserschaft (#02)

2. Feste Leserzahl erreichen

Es gibt Tipps bezüglich der festen Leserschaft, die von 1000 Lesern pro Tag sprechen. Eine schier unglaubliche Zahl – so viele Menschen sollen Ihren Blog interessant finden? Wenn Sie Geld verdienen wollen, müssen Sie so selbstbewusst sein und sagen, dass dies natürlich möglich ist, weil Sie die entsprechenden Informationen, Tipps und Hintergründe liefern, die andere Menschen lesen wollen. Möchten Sie Blogs über Werbung finanzieren, brauchen Sie einfach eine bestimmte Anzahl an Lesern pro Tag. Unter 1000 ist es völlig utopisch, sich mit dem Bloggen zu beschäftigen und dafür auch noch Geld haben zu wollen. Selbst mit einer Leserzahl von 1000 wird es noch schwer, von dem Geld leben zu können.

Sie brauchen vielleicht 10.000 bis 20.000 Leser am Tag, wenn Sie Ihren eigentlichen Beruf an den Nagel hängen wollen und nur noch als Blogger tätig sein möchten. Sie brauchen jedoch Zeit dafür, teilweise dauert es mehrere Jahre, bis Sie so viele Leute zu Ihrer Stammleserschaft zählen können. Irgendwann sind Sie dann vielleicht so weit, dass Sie sogar Autoren bezahlen müssen, damit Sie täglich neue Inhalte liefern können. Der Weg dorthin ist allerdings steinig – aber welcher Weg zum dauerhaften Erfolg ist das nicht?

Bedenken Sie schon zu Beginn: Möchten Sie nur einem Hobby nachgehen oder soll das Bloggen Ihr Hauptjob werden? Wenn Sie sagen können möchten: „Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!“ sollten Sie wissen, dass Sie auf einen großen Teil Ihrer Freizeit verzichten müssen, ehe Sie sich etabliert haben und wirklich Geld fließt. Leser wollen immer frischen Content – am besten täglich! Sie müssen das Schreiben zum Beruf machen, wenn Sie sich über eine wachsende Anzahl von Lesern freuen wollen. Vorbei die Zeit des Hobby-Schreibens!

3. Auf ein Netzwerk bauen

Leider ist in Deutschland der Trend zu beobachten, dass sich die Blogger untereinander immer schlechter vernetzen. In den USA sieht die Sache eher umgekehrt aus, hier setzen die Blogschreiber häufiger Links untereinander und bilden damit ein riesiges Netzwerk. Gerade die Blogangebote, die zu denselben Themen schreiben, verlinken sich nicht mehr – Hilfe, es gibt Konkurrenz! Auf diese muss der Leser doch nicht noch eigens hingewiesen werden, oder? Allerdings gilt es zu bedenken, dass der geneigte Leser sowieso irgendwann den anderen Blog finden wird, wenn dieser doch besser, cooler oder interessanter ist.

Wer mit Links nicht gerade großzügig umgeht, wird außerdem auch selbst viel seltener verlinkt. Interessante Beiträge anderer Blogbetreiber sollten daher geliked, verlinkt und zitiert werden, das finden auch Leser interessant. Stellen Sie sich doch nur vor, dass Sie selbst Informationen zu einem Thema suchen und dann gleich auf der einen Seite auf weiterführende Infos hingewiesen werden. Sie werden diese Seite beim nächsten Mal wieder besuchen, weil Sie wissen, dass Sie hier umfangreich beraten werden. So geht Marketing für die eigene Seite richtig! Außerdem werden Sie von Google dafür belohnt, denn Sie bekommen schneller einen besseren Pagerank, wenn Sie Ihren Lesern den Service der verlinkten Seiten bieten.

Werbung: Auch auf dem Blog wichtig und nötig

Werbung: Auch auf dem Blog wichtig und nötig (#03)

Mit Blogs Geld verdienen: So geht das weiter

Nun ist die Aussage: „Mit Blogs Geld verdienen: So geht das!“ aber immer noch nicht richtig dargestellt – Sie wissen bisher lediglich, dass Sie über Werbung Geld verdienen können. Doch wie genau geht das?bSie können sich zum Beispiel bei Google Adsense bewerben oder nutzen einen anderen Vermarkter für Blogangebote. Bei Google Adsense funktioniert die eingebaute Werbeanzeige sogar völlig selbstständig und Sie bekommen jedes Mal, wenn jemand auf die Anzeige klickt, Geld.

Schnell und einfach einzubauen und mit einer automatischen Anpassung an Ihre Besucher und Inhalte versehen, ist diese Art der Werbung und des Geldverdienens kinderleicht. Darüber hinaus müssen Sie sich um die Auszahlungen des Geldes keine Sorgen machen, diese wird durch Google zuverlässig vorgenommen. Nachteilig ist hier aber, dass die Einnahmen in jedem Monat schwanken können und dass sich die Sache nur lohnt, wenn Sie hohe Besucherzahlen auf Ihrer Seite haben. Übrigens: Selbst klicken ist verboten!

Mit Blogs Geld verdienen: So geht das auch

Sie schreiben über bestimmte Produkte? Hervorragend, dann haben Sie auch die Möglichkeit, ein wenig Marketing dafür zu betreiben und Produktempfehlungen auszusprechen. Schildern Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Produkt und berichten Sie über aktuelle Neuerungen. Hier kommt das Affiliate Marketing wieder ins Spiel – suchen Sie sich ein Partnerprogramm aus und verdienen Sie Ihre Provision. Die Teilnahme an diesen Programmen ist kostenfrei und die Einnahmemöglichkeiten sind vergleichsweise hoch. Außerdem lässt sich zu fast jedem Produkt ein Partnerprogramm finden. Nachteile gibt es natürlich auch – Ihre Seitenbesucher sollten von vornherein kaufbereit sein. Außerdem können Sie nur seriös schreiben, wenn Sie auch etwas von dem betreffenden Produkt wissen – testen ist also Pflicht!

Per Mausklick zum Link

Per Mausklick zum Link  (#04)

Mit Blogs Geld verdienen: So geht das per Link

Hierbei handelt es sich um eine wirklich einfache Einnahmequelle. Es werden Links von anderen Internetseiten gesetzt, damit Google einen guten Pagerank bietet. Nicht wenige Seitenbetreiber kaufen sogar Backlinks, die sie dann in Blogeinträge setzen lassen. Verschiedene Anbieter vermitteln diese Dienste und offerieren bezahlte Backlinks. Hier müssen Sie sich einfach anmelden und bekommen verschiedene Angebote. Diese bauen Sie in Ihren Blogeintrag ein und schon kann der Geldsegen kommen.

Weitaus lukrativer ist es aber, Links zu vermieten. Ein Kunde kann einen Link buchen, der natürlich bezahlt werden muss. So fließt in jedem Monat wieder eine feste Summe.Vorteilhaft ist in jedem Fall, dass kein Pflegeaufwand für solche Links nötig ist und schon ein einziger Link kann pro Monat bis zu 40 Euro bringen. Allerdings sieht Google so eine Verfahrensweise nicht gern und kann bei offensichtlicher Beeinflussung der Links den Pagerank ganz weit nach unten setzen.

E book testen und seine Bewertung im Bloog veröffentlichen. Das bringt Besucher

E book testen und seine Bewertung im Bloog veröffentlichen. Das bringt Besucher (#05)

Einnahmequellen für Fortgeschrittene

Wer schon länger seine Blogeinträge pflegt und dadurch als erfahren in der Welt der Blogschreiberei gilt, wird vielleicht über einen höheren Traffic verfügen. Nun ist die Zeit gekommen, an die Einnahmequellen für Profis zu denken. Sie können beispielsweise eigene Produkte verkaufen, die Sie testen und beschreiben. E-Books haben sich als besonders lohnenswert herausgestellt. Wenn Sie bisher schon lange mit Ihren Blogeinträgen Erfolg hatten, können Sie zu diesem Thema ein Buch verfassen und verkaufen. Die Chance ist groß, dass Ihre treue Leserschaft auch das Buch kaufen wird. Sie müssen dieses nicht nur im eigenen Blogeintrag bewerben und über die eigene Seite verkaufen, Sie können auch andere Plattformen nutzen.

Eine zusätzliche Möglichkeit besteht in der Direktvermarktung. Sie vermieten Werbebanner an ausgewählte Unternehmen und sparen sich und diesen Firmen den Zwischenhändler. Der Verdienst ist für Sie größer und die Firma vergibt meist lieber Direktaufträge als Order an Zwischenhändler, die natürlich ebenfalls Geld mit ihrem Service verdienen wollen.

Zu empfehlen sind zudem sogenannte Membership-Sites als Blogs. Dabei handelt es sich um Seiten mit besonders hochwertigen Inhalten zu einem Thema. Sie brauchen dafür aber am besten einen fachlichen Hintergrund und Expertenstatus. Sie müssen hier genau wissen, worüber Sie schreiben, sollten auch Rückfragen beantworten können und dürfen keine Falschaussagen treffen. Vor allem bei Gesundheits-, Rechts- oder Versicherungsthemen ist äußerste Vorsicht geboten und Sie müssen hieb- und stichfest belegen können, worüber Sie schreiben.

Mutmaßungen will an dieser Stelle kein Mensch hören bzw. lesen, denn Ihre Leser kommen auf der Suche nach richtigen Informationen zu Ihnen und Ihrer Seite.


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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

1 Kommentar

  1. Avatar

    Hallo!

    Gibt es Fort- oder Weiterbildungen, die für einen Blogger Sinn machen, der sich umfassenderes Hintergrundwissen zu Thema wie Online-Marketing, Schreiben fürs Web, Social Media Marketing aneignen will?
    VG
    Iris

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