Konsolidierungssoftware: das erwartet Sie im Controlling

Konsolidierungssoftware: das erwartet Sie im Controlling

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Das Controlling ist eine Teilfunktion des Managements und gehört zu den Steuerungs- und Informationssystemen innerhalb des Unternehmens. Wer sich hier bewirbt, muss umfassende Finanzkenntnisse sowie Wissen aus BWL, Planung und Koordination mitbringen. Hinzu kommen Anwendungskenntnisse zu Konsolidierungssoftware, denn ohne eine solche arbeitet heute kaum noch ein Unternehmen, welches Wert auf ein gutes Controlling legt.

Einige Worte zum Controlling

Das Controlling wird als Führungs- und Informationssystem gesehen, besitzt eine Steuerungsfunktion innerhalb des Managements eines Unternehmens. Mithilfe des Controllings werden Vorgänge und Investitionen geplant und koordiniert. Außerdem werden Kontrollaufgaben wahrgenommen, wobei letzten Endes jede Teilkontrolle ein Bestandteil der Effektivitäts- und Erfolgskontrolle ist. Die entsprechende Abteilung versorgt die Unternehmensführung mit Informationen und stellt Instrumente für das Management zur Verfügung.

Unterschieden wird zwischen dem operativen Controlling und dem strategischen Controlling. Das strategische Controlling setzt Marktanalysen ein, um neue Potenziale des Unternehmens aufzuzeigen und zu nutzen. Das operative Controlling hingegen steuert Wirtschaftlichkeit und Liquidität des Unternehmens. Es verwaltet das Budget und nimmt die Feinplanung für das laufende Geschäftsjahr vor.

Mehr Erfolg mit Konsolidierungssoftware

Im Business kommt es darauf an, möglichst alle Vorgänge effektiv durchzuführen. So auch die Konsolidierung, bei der sämtliche Vorgänge im Unternehmen aufgezeichnet werden. Es geht um Konzernabschlüsse und steuerrelevante Aspekte, um das Erstellen von Reportings und die Koordination sämtlicher Vorgänge. Es wird deutlich einfacher, gesetzlich vorgeschriebene Prozesse durchzuführen und vor allem fristgerecht einzuhalten. Durch internes und externes Reporting im Rahmen der Konsolidierung werden Planung, Koordination und Durchführung bestimmter Vorgänge im Unternehmen deutlich einfacher. Mithilfe einer geeigneten Software lässt sich die Konsolidierung vereinfachen, wobei es natürlich wichtig ist, dass diese Konsolidierungssoftware professionell angewendet werden kann. Ebenso, wie es für die Vorgänge der Konsolidierung Kurse gibt, in denen die wichtigsten Aspekte erlernt werden können, gibt es Einführungskurse in die zugehörige Software. Allerdings werden solche Kurse oft nur als Onlinekurse angeboten. Wer jedoch vorhat, sich im Bereich des Controllings zu bewerben und mit einem Abschluss über einen entsprechenden Kurs aufwarten kann, dürfte bei dem verantwortlichen Personaler durchaus Punkte sammeln.

Beispiele für Konsolidierungssoftwares

Konsolidierungssoftwares gibt es von verschiedenen Anbietern und in unterschiedlichem Umfang. Die Anwendungen, die damit möglich sind, gehen weit über das normale Maß im Rahmen einer Excel-Anwendung hinaus. Bekannt dürfte unter anderem “IDL – Planung, Konsolidierung, Reporting und BI” der IDL-Unternehmensgruppe sein. Auch “cMore” der pmOne AG oder “ISC-Controlling – Controlling-Lösungen für Mittelständler” von S+S SoftwarePartner GmbH kommt häufig in Unternehmen zum Einsatz. Weitere Beispiele sind “FibuNet Controlling” der FibuNet GmbH und “LucaNet.Financial Consolidation” der LucaNet AG.

Für Bewerber im Bereich Controlling gilt es daher, sich idealerweise mit den gängigsten Anwendungen und Möglichkeiten der Softwares vertraut zu machen, was am besten über entsprechende Kurse geschieht. Wer jedoch Glück hat und in einem Unternehmen in einer ähnlichen Position beschäftigt ist wie in dem (hoffentlich) zukünftigen, kann bei Vorhandensein der Software diese in allen Anwendungsbereichen testen und so Praxiserfahrungen sammeln.

Bewerber im Controlling

Die Unternehmensführung verlässt sich auf die Ergebnisse und Ratschläge, die das Controlling liefert. Klar, dass ein solch verantwortungsvoller Bereich in der Firma mit kompetenten Personen besetzt werden muss. Wer sich hier bewirbt, muss daher sowohl von der eigenen Person als auch von den erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten überzeugen können.
Schon in der Bewerbung kommt es darauf an, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wer Wirtschaftswissenschaft studiert hat, sollte hier den Schwerpunktbereich Controlling gewählt haben. So konnten die nötigen theoretischen Kenntnisse erworben werden. Außerdem legen viele Personaler größten Wert darauf, dass gerade in diesem Bereich ausreichende Qualifikationen vorhanden sind.

Wer sich in einem Unternehmen als Controller bewirbt, sollte auch wissen, in welchem Bereich der verstärkt arbeiten will: Vertrieb, Finanzen, Personal, IT? Im Anschreiben gilt es, auf den gewählten Bereich Bezug zu nehmen, was freilich schwerer ist, wenn ein kleines Unternehmen hier keine diesbezügliche Trennung vornimmt.

Bewerber sollten außerdem mit einer gewissen Praxiserfahrung punkten können. Wer diese nicht hat, sollte wenigstens im Rahmen des Studiums einschlägige Praktika absolviert haben. Einen kompletten Neuling in diesem Fachgebiet lehnen nicht wenige Personaler gleich von vornherein ab.

Hard und Soft Skills für Controller

Für Bewerber im Bereich Controlling gilt wie für alle anderen Fachbereiche auch, dass die Ausschreibung für die jeweilige Stelle ausschlaggebend dafür ist, was im Anschreiben und im Lebenslauf stehen muss. Gerade im Anschreiben – oder Motivationsschreiben – muss konkret auf den Bezug zur jeweiligen Stelle eingegangen werden. Hier sind überdies die relevanten Hard und Soft Skills zu nennen, zu denen Teamfähigkeit ebenso gehört wie die Fähigkeit zur Kommunikation, analytisches Denkvermögen sowie Fach- und Medienkompetenz. Für die Datenverarbeitung sind umfassende Softwarekenntnisse vonnöten, wobei hier wieder das Wissen über die Anwendung und Möglichkeiten der Konsolidierungssoftware auf den Plan tritt. Wichtig ist überdies das verhandlungssichere Englisch, denn eine eigene Controllingabteilung haben oft die Unternehmen, die groß und mittelständisch sowie international tätig sind.

Natürlich dürfen in der Bewerbung die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht auf Aufzählung heruntergerasselt werden. Hier bedarf es einigen Fingerspitzengefühls, denn die positiven Seiten des Bewerbers sollen hervorgehoben werden, ohne dass die ganze Bewerbung wie ein riesiges Eigenlob aussieht. Dennoch gilt, dass unbedingt darauf hingewiesen werden sollte, was der Einzelne kann. Schwächen werden nicht erwähnt, jedoch gut verpackt. Wer sich allerdings zu gut verkauft, muss damit rechnen, dass auf die fehlenden Kenntnisse spätestens in der Praxis gestoßen wird. Wer also zum Beispiel mit der nötigen Software zur Datenverarbeitung nicht umgehen kann, wird in der Praxis kläglich scheitern. Sind solche Kenntnisse nicht vorhanden, sollte eher darauf hingewiesen werden, dass die Bereitschaft zur Weiterbildung gegeben ist.

Business Intelligence und Bewerber

Bewerber im Controlling sollten sich mit den Möglichkeiten der Business Intelligence auseinandersetzen. Es handelt sich dabei um verschiedene Prozesse und Verfahren, die in elektronischer Form angewendet werden und bei der Unternehmenssteuerung und der Auswertung von Wirtschaftsdaten hilfreich sind. Die heute auf dem Markt erhältliche Konsolidierungssoftware berücksichtigt die Anforderungen, die im Rahmen des Controllings gestellt werden. Bewerber sollten sich daher mit Business Intelligence im Allgemeinen und mit der Konsolidierungssoftware im Besonderen auskennen. Vor allem dann, wenn es im Vorstellungsgespräch um alltägliche Aufgaben im Controlling geht, wird früher oder später die Frage zu den Kenntnisse über Business Intelligence kommen. Vorbereitung ist hier gut, doch tief gehendes Wissen ist noch besser. Nur damit kann ein Bewerber letzten Endes derart punkten, dass er die begehrte Stelle auch tatsächlich bekommt oder zumindest doch in die engere Wahl gezogen wird.


Bildnachweis: © schwarzer.de

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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