Nebenjob als Werbemodel, Katalogmodel: Models für Katalogaufnahmen sind gesucht!

Wer würde nicht gerne als Topmodel durch die große weite Welt von Fotoshooting zu Fotoshooting jetten? Als Werbemodel sich mit George Clooney vor der Kaffeemaschine ablichten lassen und dann in den Pausen ein wenig mit ihm flirten? Na, das wärs doch als Nebenjob, oder?

Der Nebenjob als Werbemodel

Wer sich in der Rolle eines der hochbezahlten Topmodels sieht, wird seinen Traum eher alleine träumen. Die meisten Werbemodels leben ein ganz normales Leben und suchen sich eher in einem Nebenjob einen Weg auch mal als Katalogmodel oder Werbemodel tätig sein zu können. Es ist dann mehr so der kleine Kick im Alltag, wenn man zur Freundin sagen kann, „Du, ich muss jetzt los zum Fotoshooting, die haben mich wieder gebucht. Hatte erst keine Lust, aber das Set ist dieses mal einfach einmalig„.

Die Nachfrage nach Models für Katalogaufnahmen und Werbeprospekte ist sehr groß. Und es werden auch gar nicht die durchgestylten Gesichter gesucht, sondern gerade eher die ganz „gewöhnlichen“ Faces, die man auch aus der Nachbarschaft kennt. Also die Chance für Sie, mal in einem Nebenjob in die Rolle eines Laufstegmodels oder Topmodels zu schlüpfen und die Luft der bunten Welt der Werbeindustrie zu schnuppern. Das Klicken der Kameras und die Hitze der Lampen am Set sorgen schon von ganz alleine für eine prickelnde Atmosphäre, die man als kleines Plus zum Lohn für den Nebenjob mitgeliefert bekommt.

Werbemodel für Werbeprospekte für Aldi, Lidl, Karstadt, Peek & Cloppenburg, H&M & Co.

Blickt man in die Zeitungsbeilagen und Prospekte der großen Markenartikler, zu denen wir zu den oben genannten auch noch so bekannte Namen wie Neckermann, Quelle, Otto, Baur, REWE, Edeka und viele andere zählen dürfen, dann vermutet man hinter dem total gut aussehenden Gesicht keinen „Otto Normalverbraucher“. Ist es aber oftmals schon. Natürlich gibt es Bereiche, in denen mehr die Profi-Models gefragt sind, aber Models für Katalogaufnahmen im Nebenjob kommen öfter in die Kataloge und Werbeprospekte als man denkt. Junge Mädchen (klar), junge Männer aber auch Senioren (Opas & Omas) sind gefragte Typen in der Werbebranche und bekommen durchaus schnell einen Nebenjob als Werbemodel oder Katalogmodel.

„Wie kann ich Model beim Quelle-Katalog werden?“

Unsere Redaktion erreichen eigentlich fast wöchentlich Mails mit Fragen zum Wie & Wann rund um die Nebenjobs als Katalogmodel und so. „Muss man 18 sein, um als Model in der Werbung zu arbeiten?“ oder „Kann ich für Tchibo als Werbemodel arbeiten?“ und „Muss ich meine Mutter fragen, wenn ich als Katalogmodel arbeiten möchte?“ – so lauten die Frage in den vielen Mails. Wir haben mal die Fragen ein wenig durchsortiert und geben euch hier die Antworten zu den brennendsten Fragen.

Was muss man als Werbemodel oder Katalogmodel können?

Sie werden es nicht glauben: nichts. Na, etwas schon, nämlich natürlich wirken. Wer Models für einen Einsatz als Werbemodel oder Katalogmodel castet, der achtet auf Gesicht, Haarfarbe und Augenfarbe. Und auf Körpergröße und Statur. Das soll aber nicht bedeuten, dass generell nur die großen Schlanken eine Chance auf einen Nebenjob als Model haben, nein. Für Katalogaufnahmen und Werbeshootings werden nämlich Models mit allen Konfektionsgrößen gesucht. Schließlich will auch Mode in kleinen Konfektionsgrößen und Übergrößen gut dargestellt werden.

Castingagentur: einfacher Zugang zum Nebenjob als Katalogmodel

Wer mal die Werbeprospekte und Zeitungsbeilagen aufmerksam durchsieht, wird schnell feststellen, dass dort Menschen jeden Alters abgebildet werden, Und so ist es auch, wenn es um das Alter des Models geht. Es gibt die Möglichkeit, als Seniorenmodel oder Kindermodel und in allen Stufen dazwischen einen Nebenjob zu finden. Es hängt halt einfach vom bedarf des jeweiligen Shootings ab. Daher ist es ratsam sich einer Casting-Agentur anzuvertrauen. Die nehmen das Werbemodel in spe in ihre Modelkartei auf und katalogisieren alles, was es Wissenswertes zu dem Katalogmodel gibt: Augenfarbe, Haarfarbe, Alter, Körpergröße usw.

Sucht dann ein Werbefotograf ein passendes Model, steht man in der Kartei zur Auswahl bereit. Oftmals gelangt man so zu einem Casting, bei dem aus einer Gruppe von Werbemodels, die in der Kartei ausgewählt wurden, gezielt die am besten zum Job passenden Models gecastet – sprich auserwählt – werden. Castingagenturen spezialisieren sich auch manchmal auf bestimmte Modeltypen. Kindermodels, mollige Models, reifere Models und Sportmodels können so bei der richtigen Castingagentur recht schnell an viele Shootings kommen.

Do’s and Dont’s als Werbemodel

Authentisch soll es sein, denn als Models für Katalogaufnahmen wird heute mehr denn je das nette Girl von neben angesucht. Die cleanen Hochglanzladies aus den 60ern und 70ern sind out. Pickel darf man haben, kleine Unebenheiten der Haut auch, denn die haben wir ja alle, oder? Der Betrachter soll sich in das Szenenbild hineinversetzen können und bitteschön wohlfühlen. „Ja, wie jetzt?“ werden Sie denken und „Sind denn Models für Katalogaufnahmen nicht diese totalen Beauties?“. Sind sie nicht mehr aber manchmal auch noch. Das weiß die Casting Agentur, was für das Shooting gefragt ist. Als ganz normales Girl hat man da sehr gute Chancen reinzukommen, weil sehr oft ganz genau diiiiieser Typ von Mädel gefragt ist und kein anderer.

Bitte kein exzessiver Gebrauch von Make-Up und auch keine auffälligen Farben an Fingernägeln oder auf der Kleidung. Bitte denken Sie dran: der Caster und der Fotograf wollen im Mittelpunkt stehen und nicht mit Ihnen um Aufmerksamkeit konkurrieren. Seien Sie einfach Sie selbst. Das können Sie am besten und wenn Ihr Typ gefragt ist, machen Sie den Job als Werbemodel mit Links.

Ein wenig schauspielerisches Talent braucht man als Katalogmodel schon; auch im Nebenjob. Bruce Darnell hat es mit seinem berühmten Bonmot auf den Punkt gebracht: „Drama, Baby, Drama!„. Will sagen, das man stets mit sehr viel Energie ins Fotoshooting reingehen muss. Wer die vorgestellten Produkte liebt, sich mit ihnen identifizieren kann, für den ist der Nebenjob als Katalogmodel einfach. Anstrengend wird’s vor der Kamera allemal, auch wenn das im fertigen Werbeprospekt von ALDI, Lidl & Co. immer recht locker und ungezwungen ausschaut. Wenn Sie das vorgestellte Produkt nicht wirklich lieben, kanns schon mal Schwerstarbeit werden. Bitte aufpassen: man muss dem Werbemodel nicht ansehen, dass es Katzenfutter nicht wirklich liebt.

Wie kommen Sie an den begehrten Nebenjob als Werbemodel?

Wenn Sie jetzt daran denken, einfach mal bei LIDL oder Quelle anzurufen, sind Sie zwar in guter und vor allem großer Gesellschaft. Den Nebenjob als Werbemodel oder Katalogmodel bekommen Sie aber nicht, denn… den Job gibts nicht direkt in der Personalabteilung bei H&M, Intersport oder ALDI. Den begehrten Nebenjob gibts bei einer Modelagentur. Oftmals werden auch mehrere Modelagenturen angefragt, wenn Werbemodels und Katalogmodels gesucht werden. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie schlüssig. Die Modelagenturen oder Castingagenturen haben in ihren Modelkarteien einen schnellen Zugriff zu einer großen Vielzahl von Werbemodels. Da ist es füp die Großen der Werbebranche viel einfacher, eine Castingagentur anzufragen, als mühsam selbst eine Kartei mit Katalogmodels anzulegen und zu pflegen.

Die Produktion von Katalogen muss schnell gehen, denn das spart letztlich Geld („Budget“ nennen das die Großen) und deshalb will man keine Zeit mit dem Casten verlieren. Da zählt natürlich die Erfahrung der Casting-Agentur mit rein – und auch, welchen Eindruck das künftige Model bei seinem ersten Casting hinterlassen hat. Kommt man als Zimtzicke rüber, haben die Caster wenig Lust, später beim eiligen Casten für ein Shooting der Prinzessin hinterher zu telefonieren, wann sie denn endlich mal Zeit und Lust hat, zu erscheinen. Die künftigen Models für Katalogaufnahmen müssen also schon flott klarstellen, dass man zur Stelle sein wird, wenn man gebraucht wird. Das liebt der Caster.

Werden also Werbeaufnahmen benötigt, wird man anstatt selbst zu casten, bei einer Castingagentur ganz gezielt nach Modeltypen mit speziellen Eigenschaften wie „Werbemodel mit einer Größe zwischen 1,56 und 1,68 Blond, schlank, kantige Gesichtszüge, osteuropäischer Typ“ anfragen.

Die Sedcard in der Modelkartei der Castingagentur

Sie haben es ja weiter oben schon gelesen. Der Weg zum Glück führt durch die Modelkartei einer Casting-Agentur. Wenn Sie sich bei einer Casting-Agentur vorstellen, sollten Sie auch etwas Vorsicht walten lassen. Es gibt schwarze Schafe, die von den Models eine „Gebühr“ für die Aufnahme in die Modelkartei verlangen – und denen es hinterher völlig gleichgültig ist, ob sich jemand für das Model überhaupt interessiert, geschweige denn überhaupt versuchen, das Model zu vermitteln.

Wenn Sie also für die Sedcard fotografiert werden, dann sollte dies kein Geld kosten. Eventuell wird man Ihnen später einen kleinen Obulus vom Honorar abziehen um die anfänglichen Kosten wieder auszugleichen. Aber das ist für Sie sicher okay, denn dann verdienen Sie ja bereits in ihrem Nebenjob als Werbemodel oder Katalogmodel richtiges Geld. So kann man auch schnell die unseriösen Casting-Agenturen von Profis unterscheiden.

VELMA: Verband lizenzierter Modellagenturen e.V.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann wenden Sie sich bei der Auswahl einer Casting-Agentur an renomierte und erfahrene in diesem Gewerbe. Dort finden Sie ein Verzeichnis der Mitgliedsagenturen, die von der Bundesagentur für Arbeit lizensiert wurden, was Ihnen die Auswahl wesentlich leichter macht. Wer den „Stempel“ nicht hat, muss nicht unseriös sein. Eine Lizensierung deutet jedoch auf eine gewisse Seriösität hin.

Wann werde ich als Katalogmodel entdeckt?

Natürlich können Sie auch darauf hoffen, eines schönen Tages entdeckt zu werden. Sie kennen ja die typische Szene für eine solche Geschichte. Sie sitzen im Bistro an einem Tisch und Blättern in der Illustrierten und trinken nebenbei einen tee. Da trott plötzlich ein total gut aussehender Typ auf Sie zu und fragt mit einer sonoren Stimme, die Steine erweichen könnte, „darf ich Sie mal etwas fragen…?“.

Okay, haben Sie immer noch Lust auf den Nebenjob als Werbemodel oder Katalogmodel? Ja? Wunderbar, dann haben Sie ja hier auf der Seite sicher in paar gute Informationen gezogen und werden jetzt schon mal Pläne schmieden, was in ihrem ersten Fotoshooting so alles passieren soll, oder?

An alle künftigen Models für Katalogaufnahmen:

Wenn ihr das alle so planvoll angeht, habt ihr gute Chancen auf die ersten Shootings. Okay, ein bisschen Glück gehört auch dazu. Wir von der Redaktion hier wünschen euch jedenfalls viel Spaß bei der nebenberuflichen Karriere!


Bildnachweis: © unsplash.com – Mario Calvo

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

2 Kommentare

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      Hallo Laura,
      ich glaube, hier besteht ein Missverständnis. Wir informieren hier über Möglichkeiten, bieten selbst aber keine Jobs an. Insofern könne wir da eher nicht mit anderer Rückmeldung dienen.
      Best
      Klaus

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