10 Tipps für ein gelungenes Roll-Up-Display

10 Tipps für ein gelungenes Roll-Up-Display

Roll-Up-Displays sind auf Messen nicht wegzudenken. Seit Jahren bewähren sie sich als leichte und vor allem transportable Werbefläche. Das muss bei der Gestaltung und dem Aufstellen eines Roll-Up-Displays beachtet werden, um wirklich aufzufallen.

Werbefläche to go

Es sind nur wenige Handgriffe. In Sekunden ist das zusammen gefaltete Roll-Up-Display aus dem Transportbeutel geholt, die Transportsicherungen werden gelöst und das mehr als mannshohe Display ist innerhalb von einer knappen Minute aufgebaut. Kein Wunder, dass sie auf Messen, Konferenzen und Empfängen kaum wegzudenken sind, denn leichter kann man als Unternehmen kaum auf sich aufmerksam machen.

Voraussetzung dafür: Das Roll-Up-Display ist so gestaltet, dass es beim Betrachter auf den ersten Blick wirkt. Und dass der Standort überhaupt so gewählt ist, dass es auf den ersten Blick wahrgenommen werden kann.

Mit diesen Tipps steht einem gelungenen Roll-Up-Display mit Pepp nichts im Wege:

  • Weniger ist mehr
    Mit Text sollte auf dem Roll-Up-Display sehr sparsam umgegangen werden. Vielmehr gilt es, sich auf Schlagworte zu beschränken. Der informativste Text nützt nichts, wenn er in winziger Schriftgröße knapp über dem Boden ist und kaum wahrgenommen werden kann. Der Betrachter eines Roll-Up-Displays steht schließlich mehrere Meter weg.
    So wird er von unlesbarem Text wohl kaum angelockt werden. Wichtig ist es daher, sich auf Schlagworte zu beschränken. Wenige Worte, die klar aussagen, um was es eigentlich geht. Und die den Betrachter animieren, sich am Stand weitere Informationen einzuholen.
  • Unterschiedliche Schriften vermeiden
    Bleiben wir bei dem Text. Gerade wenn nur wenig Text auf dem Roll-Up-Display verwendet wird, gilt es den in einer Schriftart zu gestalten. Mehrere verwendete Schriften können den Betrachter verwirren und ihn vom eigentlichen Blickfang ablenken.
    Von dieser Regel kann aber bewusst abgewichen werden. Unterschiedliche Textarten können in verschiedenen Regionen des Banners sehr wohl verwendet werden. Was wie gut funktioniert oder eben nicht gilt es am besten vorher zu testen.
Die Macht der Bilder ist ungemein groß und vermag, mit einem Blick zu überzeugen. (#01)

Die Macht der Bilder ist ungemein groß und vermag, mit einem Blick zu überzeugen. (#01)

  • Große Bilder und Grafiken
    Neben einem oder mehreren Schlagworten ist es genauso wichtig, ein wirkungsvolles Bild oder eine passende Grafik auf dem mobilen Banner zu platzieren. Die Macht der Bilder ist ungemein groß und vermag, mit einem Blick zu überzeugen. Oder eben nicht.
    Das kann auf der einen Seite natürlich das Logo sein. Allerdings dürfte das selten direkt erklären, um was es geht. Besser: Ein Bild, das das Produkt oder die Dienstleistung perfekt ausdrückt.
    Damit das Bild wirkt, muss es in einer guten Auflösung zur Verfügung stehen. Beim Erstellen der Druckvorlage am Computer mag auch ein Foto mit wenigen Pixeln gut aussehen. Gedruckt kann das aber schon wieder ganz anders sein. Daher sollte die Auflösung mindestens 120 dpi betragen, besser wären aber 300 dpi, um ein möglichst scharfes Gesamtergebnis zu bekommen.
    Das Bild sollte im Vordergrund stehen und mit dem Hintergrund harmonieren. Unruhige Hintergründe und zu starke Kontraste können diese Wirkung zunichte machen. Eine ausgewogene Farbbalance, die richtigen Tonwerte, ausgewogene Kontraste und nicht zuletzt der richtige Bildausschnitt sorgen für den gewünschten Wow-Effekt.
  • Grafische Effekte für klare Kante
    Um ein Roll-Up-Display mit einer klaren Botschaft zu versehen, gilt es die einzelnen Bereiche auf dem Banner auch grafisch voneinander zu trennen. So können Farbverläufe oder eingeschobene Flächen dafür sorgen, dass mehrere Botschaften oder Schlagwörter klar voneinander getrennt und so besser wahrnehmbar sind.
    Dabei aber unbedingt darauf achten, dass sich das Design des Banners am Corporate Design des Unternehmens orientiert. Denn das Roll-Up-Display ist häufig der erste Kontakt eines potentiellen Kunden mit dem Unternehmen und ein unterschiedliches Design mit Grafikelementen, die nirgendwo anders auftauchen, soll ihn nicht verwirren.
  • Auf Augenhöhe agieren
    Nicht nur Kunden legen Wert darauf, dass ein Unternehmen mit ihnen auf Augenhöhe agiert. Gerade unter Geschäftskunden ist das wichtig, um eine gemeinsame Vertrauensbasis finden zu können. Ähnliches gilt für das Roll-Up-Display. Hier müssen die wichtigen Botschaften und Schlagworte auf Augenhöhe platziert werden, damit sie möglichst gut und möglichst schnell wahrgenommen werden. Denn der Betrachter muss innerhalb von wenigen Sekunden mit einem Blick überzeugt werden, dass es an diesem Messestand etwas gibt, was ihn interessieren könnte. Nimmt er die Botschaft unmittelbar beim Betrachten wahr, ist die Chance, ihn an den Stand zu locken viel größer.
Ebenfalls wichtig ist das Beachten der Druckanleitung. Die Dateien müssen hierfür in einem bestimmten Farbprofil angelegt werden. Damit am Ende keine unliebsamen Überraschungen beim Druck herauskommen (#02)

Ebenfalls wichtig ist das Beachten der Druckanleitung. Die Dateien müssen hierfür in einem bestimmten Farbprofil angelegt werden. Damit am Ende keine unliebsamen Überraschungen beim Druck herauskommen (#02)

  • Druckvorlagen nutzen
    Anbieter wie Cewe-Print bieten ihren Nutzern, die noch keine mobilen Banner verwendet haben oder denen, die ein frisches Design-Update benötigen, Druckvorlagen zur Gestaltung ihrer Roll-Up-Displays an. Nutzt man bei der Erstellung direkt diese Vorlagen ist das Auftreten von kostspieligen und unnötigen Fehldrucken am Ende geringer.
    Ebenfalls wichtig ist das Beachten der Druckanleitung. Die Dateien müssen hierfür in einem bestimmten Farbprofil angelegt werden. Damit am Ende keine unliebsamen Überraschungen beim Druck herauskommen, weil das Rot in der Realität plötzlich anders aussieht als das Rot am Bildschirm gilt es diese Anleitungen und Vorgaben unbedingt zu befolgen.
  • Kontaktdaten integrieren
    Zuviel Text wird der Betrachter nicht wahrnehmen. Entscheidende Kontaktdaten sollte der potentielle Kunde aber sehen können. Das ist zumindest eine Internetadresse, auch eine gut lesbare Email-Adresse kann im unteren Bereich des Displays platziert werden. Um weitere Kontaktdaten schnell abrufbar zu machen, kann beispielsweise ein QR-Code auf dem Banner angebracht werden. So lassen sich weitere Details wie Telefonnummer, Xing- oder Linked-In-Profil bequem unterbringen, ohne dass sie die grafische Gesamtheit des Roll-Up-Displays zerstören.
  • Infomaterial in greifbarer Nähe
    Hat der Betrachter einmal Interesse am Stand gefunden und fühlt sich durch das Roll-Up-Display angezogen, gilt es ihm unmittelbar weiteres Material zur Verfügung zu stellen. Nicht jeder möchte gleich in ein tiefergehendes Gespräch verwickelt werden. Ausführliches Infomaterial über das Produkt, das Unternehmen oder die Dienstleistung sollte daher für ihn bequem greifbar sein, um es wegzunehmen und damit direkt weitergehen zu können. Vielleicht entscheidet er sich schon nach kurzer Betrachtung bei einer Kaffeepause für ein tiefergehendes Gespräch am Stand.
Bleiben wir bei dem Text. Gerade wenn nur wenig Text auf dem Roll-Up-Display verwendet wird, gilt es den in einer Schriftart zu gestalten. (#03)

Bleiben wir bei dem Text. Gerade wenn nur wenig Text auf dem Roll-Up-Display verwendet wird, gilt es den in einer Schriftart zu gestalten. (#03)

  • Der beste Standort
    Wo ist der beste Standort für ein Roll-Up-Display? Auf Messen sind die Aufstellmöglichkeiten begrenzt. Am besten sollte man aber darauf achten, dass die Aufsteller nicht von anderen Aufbauten wie einem Computer oder einem Tisch verdeckt werden. Die Displays sollen auf den ersten Blick wirken und überzeugen. Ist die Hälfte verdeckt, kann das nicht funktionieren.
    An einigen Standorten kann man sich bestimmte Gegebenheiten zunutze machen. Gegenüber von Warteschlangen lassen die Leute ihre Blicke schweifen. An Eingängen platziert, erhaschen sie deutlich mehr Aufmerksamkeit und jeder muss an ihnen vorbei.
  • Öfter mal was neues
    Das Gute an Roll-Up-Displays ist, dass sie bezahlbar sind. So sind die Aufsteller mit einer Höhe von knapp zwei Metern und einem einseitigen Druck schon für knapp 70 Euro erhältlich. Noch besser: Gibt es beim Corporate Design ein frisches Update oder funktioniert ein anderes Bild, eine andere Grafik oder eine andere Ansprache womöglich besser, kann der Inhalt einfach getauscht werden.
    Das Drumherum aus Gestänge und Rahmen kann in der Regel weiter verwendet werden. Das macht ein Roll-Up-Display zum wahrscheinlich günstigsten Accessoire bei einem Messestand. Wer dagegen auf ein einmal entworfenes Design setzt und das immer noch zeitgemäß ist, wird an einem solchen Aufsteller mehrere Jahre seine Freude haben.

Fazit

Roll-Up-Displays sind eine wirksame und im Vergleich äußerst preiswerte Variante um auf sich aufmerksam zu machen. Sie sind nicht nur leicht transportabel und schnell aufgestellt. Hält man sich beim Design des Banners an ein paar Vorgaben wird der Aufsteller zum Hingucker und im besten Fall werden aus zufällig vorbeikommenden Betrachtern langfristige Kunden.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: My Life Graphic-#01: Cewe-#02: Cewe -#03: Cewe

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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