Karriere im Sportmanagement

Karriere im Sportmanagement

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Sportmanagement ist eine Studienrichtung, die für eine Karriere im Management kommerzieller Sportbetriebe oder in der Verwaltung einer sportlichen Organisation qualifiziert. Die Jobs in der Sportbranche sind vielfältig und ein Studium im Sportmanagement liegt im Trend. Im Studium wird branchenspezifisches Wissen in Verbindung mit kaufmännischen Grundlagen gelehrt und gleichzeitig die Führungskompetenz geschult. Meistens wird das Studium Sportmanagement zum Fachbereich Sport- und Gesundheitswissenschaften gezählt. Es kann mit vielen verschiedenen weiteren Fächern kombiniert werden, sodass es möglich ist, sich schon während des Studiums für bestimmte Sportberufe oder für einen bestimmten Bereich zu positionieren.

Was ist Sportmanagement?

Das Sportmanagement ist ein Studiengang, der sich grundsätzlich aus drei verschiedenen Bereichen zusammensetzt:

  1. die Sportwissenschaft
  2. Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  3. Grundlagen von Marketing bzw. Public Relations

Wie die Gewichtung der einzelnen Bereiche ist, ist abhängig von dem individuell gewählten Schwerpunkt beim Sportmanagement sowie von der Hochschule. Eines ist allerdings bei sämtlichen Studiengängen gemein: Studenten des Sportmanagements erlangen Wissen im Management, im kaufmännischen Bereich und im Marketing immer im Zusammenhang mit der Sportbranche.

Wer im Sportmanagement Karriere machen möchte, der muss sich mit vielen betriebswirtschaftlichen Themen auseinandersetzen. Aus diesem Grund bereitet das Studium auch auf die Public Relation vor und lehrt den Umgang mit den Medien. Neben Marketing und BWL stehen an manchen Unis auch noch einige gesellschaftswissenschaftliche Aspekte im Zusammenhang mit Sport auf dem Lehrplan. Nicht bei allen Studiengängen zählen auch tatsächlich Sport oder Fußball mit zum Studium.

 

Wer Sportmanagement studiert hat, der kann eine Karriere in einem breiten Berufsfeld in der Sportbranche anstreben. Welche dies genau ist, ist abhängig von der Spezialisierung im Studium. Aus diesem Grund sind auch die Berufsaussichten und die Gehälter unterschiedlich.(#01)

Wer Sportmanagement studiert hat, der kann eine Karriere in einem breiten Berufsfeld in der Sportbranche anstreben. Welche dies genau ist, ist abhängig von der Spezialisierung im Studium. Aus diesem Grund sind auch die Berufsaussichten und die Gehälter unterschiedlich.(#01)

Was kann man machen, wenn man Sportmanagement studiert hat?

Wer Sportmanagement studiert hat, der kann eine Karriere in einem breiten Berufsfeld in der Sportbranche anstreben. Welche dies genau ist, ist abhängig von der Spezialisierung im Studium. Aus diesem Grund sind auch die Berufsaussichten und die Gehälter unterschiedlich. Ein Sportmanager wird in der Regel in einem Sportverein beschäftigt und die Gehälter sind von der Finanzstärke und der Reputation des Vereins abhängig. In der Verwaltung von einem örtlichen kleinen Verein, der sich überwiegend dem Breitensport widmet, sind keine großen Gehaltssprünge möglich und die Gehälter liegen bei rund 2100 € brutto im Monat.

Dahingegen zahlt ein erfolgreicher Fußball Verein, der in der Bundesliga spielt, seinem Sportmanager ein Gehalt von bis zu brutto 500.000 € jährlich. Allerdings ist das Stellenangebot hier auch dementsprechend klein und die wenigen Jobs, die es gibt, sind hart umkämpft. Außerdem beschäftigen erfolgreiche Spitzensportler eigene Manager. Auch diese Jobangebote im Sportbusiness sind heiß begehrt.

Wer beim Sportmanagement den Schwerpunkt Medien studiert, der kann zum Beispiel als Pressesprecher im Sportbereich arbeiten. Mögliche Arbeitgeber sind Sportvereine, Sportler oder auch Sportartikelhersteller. Im Management ist eine Einstellung in einem Fitnesscenter als Leiter oder im Management einer Kette möglich. Außerdem ist bei einem wissenschaftlichen Schwerpunkt auch eine Beschäftigung an einer Uni erstrebenswert.

Was brauche ich um Sportmanagement zu studieren?

Die meisten Unis verlangen die Hochschulreife, während Fachhochschulen die Fachhochschulreife voraussetzen. Bei einigen Unis ist die Zulassung zusätzlich noch durch einen Numerus Clausus beschränkt. Neben einer bestimmten Abiturnote müssen noch weitere Qualifikationen für einige Studiengänge vorliegen. Manche Universitäten verlangen zum Beispiel einen Eignungstest – wird der Test bestanden, dann ist ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem Mitarbeiter der Hochschule erforderlich.

Wer ein Masterstudium Sportmanagement aufnehmen möchte, der muss zunächst den ersten akademischen Abschluss im Sportmanagement haben oder auch einen Bachelor in einem anderen Fach, welches verwandt ist. Hier zählt als Studiums Voraussetzung die Abschlussnote vom Bachelor. Die Voraussetzungen unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. Außerdem ist oft eine Sporteignungsprüfung erforderlich.

Wo kann man Sportmanagement studieren?

Beim Sportstudium werden nicht nur alle möglichen Aspekte rund um Sport, körperliche Fitness und Bewegung durchgenommen, sondern auch einige Disziplinen, die sich mit kaufmännischen, organisatorischen und ökonomischen Fragen beschäftigen. Beim Sportstudium sind somit viele Unterkategorien vorhanden und nicht jeder Abschluss bedeutet, dass der Student selber auf den Sportplätzen der Welt zu Hause sein wird. Schließlich haben alle Studiengänge einen großen Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft.

Abhängig von der Wahl des Schwerpunkts, muss auch die Hochschule entsprechend gewählt werden. Denn nicht jede Hochschule bietet auch jeden Studiengang an. Worauf ist zu achten und wie unterscheidet sich eine Fachhochschule von einer Uni? Wo studieren? Uni, Fachhochschule, Akademie, Fernstudium oder Vollzeit?
Alle Schularten – Fachhochschule, Universität oder Akademie – haben ihre individuellen Vor- und Nachteile. Welche dies sind, erläutern wir nachfolgend

Die Universität hat in der Regel auch die höchsten Zugangsvoraussetzungen bei einem Sportstudium. Mit einem Uniabschluss stehen dem Sportmanager viele Türen offen und er kann entweder in den Beruf einsteigen, eine Promotion anstreben oder auch seinen Master machen. (#02)

Die Universität hat in der Regel auch die höchsten Zugangsvoraussetzungen bei einem Sportstudium. Mit einem Uniabschluss stehen dem Sportmanager viele Türen offen und er kann entweder in den Beruf einsteigen, eine Promotion anstreben oder auch seinen Master machen. (#02)

Sportstudium an einer Uni

Die Universität hat in der Regel auch die höchsten Zugangsvoraussetzungen bei einem Sportstudium. Mit einem Uniabschluss stehen dem Sportmanager viele Türen offen und er kann entweder in den Beruf einsteigen, eine Promotion anstreben oder auch seinen Master machen. Wer Sport als Lehramt studieren möchte, der kommt an der Universität nicht vorbei, denn solch ein Studium ist nur der Uni vorbehalten. Der größte Teil des Lehrstoffes wird in Lerngruppen mit anderen Studenten oder in Eigenarbeit beigebracht, weshalb ein Unistudium auch eine gehörige Portion Selbstdisziplin erfordert. In den diversen Vorlesungen werden zwar alle Lerninhalte behandelt, trotzdem muss der Student in eigener Regie nacharbeiten.

Die Lernerfolge werden nicht regelmäßig kontrolliert, lediglich die Prüfungen geben Aufschluss über den Lernerfolg. Wer an einer Uni Sportmanagement studieren möchte, muss demnach eine große Motivation mit sich bringen und viel Ehrgeiz besitzen. Allerdings stehen nach diesem Studienabschluss auch fast alle Wege offen. Zum Beispiel gibt es einige Unternehmen, die ausschließlich Studenten von Universitäten einstellen. Schließlich sind Uniabsolventen bekannt dafür, besonders durchsetzungsstark zu sein und als Einzelkämpfer selbstständig Probleme bewältigen zu können. Aus diesem Grund erreichen Uniabsolventen auch in der Regel ein höheres Gehalt, als zum Beispiel ein Absolvent einer Fachhochschule.

Die Fakten der Universität auf einen Blick:

  • Sportwissenschaften oder Lehramt kann nur an einer Universität studiert werden
  • kein nebenberufliches Studium möglich – nur in Vollzeit
  • Große Bedeutung haben die Grundlagenforschung und das theoretische Wissen
  • Der Master ist der Regelabschluss
  • Bis zu 1000 Studierende nehmen gemeinsam an einer Vorlesung teil
  • Sportmanagement an der Uni dient dem Erwerb der Berufsbefähigung

Sportmanagement an einer Fachhochschule studieren

Wer nicht Lehramt studieren möchte und sich zum Beispiel mehr auf das Sportmanagement fokussiert, der kann auch eine Fachhochschule als Alternative wählen. Übrigens bezeichnen sich viele ehemalige Fachhochschulen nun als Hochschule. Dies soll darauf hinweisen, dass auch dort die Abschlüsse Bachelor und Master möglich sind. Einer der größten Unterschiede zwischen einer Universität und einer Fachhochschule ist die Praxisnähe. Denn an der Uni wird überwiegend Theorie gelehrt, während an Fachhochschulen der Fokus mehr auf die Berufspraxis liegt. Aus diesem Grund gibt es an einer Fachhochschule auch deutlich mehr anwendungsbezogene und kreative Studiengänge.

Ein weiterer Unterschied ist der Unterricht, der sich bei einer Fachhochschule deutlich von dem der Uni unterscheidet. Denn anders als an der Universität, bei der ein Selbststudium erforderlich ist, ähnelt die Unterrichtsform an einer Fachhochschule mehr der einer gewöhnlichen Schule. Hier sind die Kurse zum einen deutlich kleiner und zum anderen ist der Unterricht an einer Hochschule viel aktiver. Außerdem ist es ein einer Fachhochschule möglich, Sportmanagement ohne Abitur zu studieren. Das Fachhochschulstudium im Sportmanagement verlangt keine allgemeine Hochschulreife, sondern hier reicht auch die mittlere Reife in Verbindung mit einer absolvierten und abgeschlossenen Berufsausbildung.

Die Fakten der Fachhochschule auf einem Blick:

  • Enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und daher hoher Wert auf Praktikum
  • In den Vorlesungen große Praxisnähe
  • Kleinere Studiengruppen von 40 bis 60 Studenten
  • Studium kann auch berufsbegleitend sein
  • Angewandte Forschung
  • Bachelor als Regelabschluss

Akademien bieten Bachelor- oder Masterstudiengänge nur in Kooperationen mit Fachhochschulen an. In der Regel handelt es sich hierbei um Weiterbildungen, die für verschiedene Sportberufe der Sportbranche qualifizieren. Oft sind die Lehrgänge auch berufsbegleitend. (#03)

Akademien bieten Bachelor- oder Masterstudiengänge nur in Kooperationen mit Fachhochschulen an. In der Regel handelt es sich hierbei um Weiterbildungen, die für verschiedene Sportberufe der Sportbranche qualifizieren. Oft sind die Lehrgänge auch berufsbegleitend. (#03)

Studium Sportmanagement an einer Sportakademie

Akademien bieten Bachelor- oder Masterstudiengänge nur in Kooperationen mit Fachhochschulen an. In der Regel handelt es sich hierbei um Weiterbildungen, die für verschiedene Sportberufe der Sportbranche qualifizieren. Oft sind die Lehrgänge auch berufsbegleitend. Mögliche Sportberufe sind zum Beispiel der geprüfte Sportwirt IHK oder der Sportbetriebswirt. An Akademien wird praxisnahes Wissen aus dem Sportmanagement vermittelt, wodurch viele verschiedene Stellenangebote infrage kommen.

So gibt es zum Beispiel Lehrgänge für Ernährungsberater oder betriebliches Gesundheitsmanagement. Dabei wird ein großer Wert auf Praxisnähe gelegt und Studenten profitieren gleichzeitig von sehr flexiblen Seminarenterminen. Livetrainings finden oftmals webbasiert statt und die Lehrgangsteilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Prüfungsorte auszuwählen oder Lehrpausen einzulegen. Die Betreuung und Beratung der Studenten erfolgt durch Fachtutoren.

  • Berufsbegleitendes Studium möglich
  • Bachelor oder Master nur in Verbindung mit anderen Fachhochschulen
  • Qualifizierung für verschiedene Sportjobs
  • Hohe Flexibilität durch Wahl der Prüfungsorte
  • Lehrpausen sind möglich

Was bringt Sportmanagement als Studium?

Jede Uni und Fachhochschule setzt ihre eigenen Schwerpunkte im Sportmanagement. Bestimmte Kernfächer werden jedoch immer gelehrt, dazu zählen:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Recht
  • Ökonomie
  • Marketing
  • Finanzierung
  • Investitionen
  • Unternehmensführung
  • Finanzbuchhaltung
  • Personalmanagement
  • Vereinsmanagement
  • Sponsoring

Daneben gibt es zusätzlich noch viele weitere Studienfächer, die gewählt werden können, sodass es den Studenten möglich ist einen persönlichen Schwerpunkt in ihrer Karriere im Sportmanagement zu legen. Außerdem eignet sich das Studienfach Sportmanagement hervorragend dafür, es mit anderen Fächern zu kombinieren. Abhängig vom gewählten Nebenfach wird somit auch der spätere berufliche Werdegang bestimmt.

Als Kombinationsfach mit Sportmanagement eignen sich hervorragend:

  • Medienmanagement
  • Event Management
  • Kommunikationswissenschaft
  • Marketing
  • Gesundheitsmanagement

Wie lange dauert ein Sportmanagement Studium?

Das Bachelorstudium Sportmanagement dauert 6 bis 8 Semester. Der Beginn liegt bei den meisten Hochschulen wahlweise zum Winter- oder Sommersemester. Sportmanagementstudenten nehmen an Vorlesungen teil, in denen ein breites Fachwissen vermittelt wird. In speziellen Seminaren werden entweder in Gruppen oder alleine Referate erstellt. Während der vorlesungsfreien Zeit wird als Leistungsnachweis in der Regel eine Hausarbeit verlangt.

Mit Abschluss des Studiums Sportmanagement wird der akademische Grad Bachelor of Arts oder Bachelor of Science erlangt. Welcher genau es ist, ist von der Ausrichtung der Hochschule abhängig. Werden zum Beispiel auch sportmedizinische Aspekte im Studium durchgenommen, so erhält der Sportmanagement Student den Titel Bachelor of Science. Im Anschluss daran ist es auch möglich einen Master dran zu hängen. Hier beträgt die Regelstudienzeit zwischen 2 und 4 Semester.

Abhängig von dem Schwerpunkt des Studiums Sportmanagement variiert auch der Abschluss. Möglich ist ein Master of Business Administration – kurz MBA -, ein Master of Arts – M.A. – oder ein Master of Science – M.Sc. Oft wird in dem Studienverlauf ein Praktikum integriert und an den meisten Hochschulen ist ein Auslandssemester möglich.

Mit Abschluss des Studiums Sportmanagement wird der akademische Grad Bachelor of Arts oder Bachelor of Science erlangt. Welcher genau es ist, ist von der Ausrichtung der Hochschule abhängig. (#04)

Mit Abschluss des Studiums Sportmanagement wird der akademische Grad Bachelor of Arts oder Bachelor of Science erlangt. Welcher genau es ist, ist von der Ausrichtung der Hochschule abhängig. (#04)

Was wird bei der Sporteignungprüfung verlangt?

Einige Fachhochschulen verlangen eine Sporteignungsprüfung, die auch Eignungsfeststellung oder Sporteingangsprüfung genannt wird. Dieser Test ist gefürchtet wegen seiner hohen Durchfallquote, die abhängig von der Hochschule bis zu 60 % betragen kann. Mit der Prüfung soll die sportliche Leistungsfähigkeit der Bewerber überprüft werden. Denn nur wer die erforderlichen körperlichen Fähigkeiten für das Sportstudium besitzt, wird auch angenommen.

Dabei werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordinationsfähigkeit geprüft. Es gibt keine deutschlandweite Prüfungsverordnung und aus diesem Grund variieren die konkreten Anforderungen und Disziplinen von Uni zu Uni bzw. von Hochschule zu Hochschule. In der Regel werden bis zu 20 Einzelprüfungen durchgeführt, hiervon darf nur eine nicht bestanden werden. Wer es nicht schafft die geforderten Ansprüche zu erfüllen, der fliegt raus. Allerdings ist es möglich diese Prüfung zu wiederholen.

Mögliche Anforderungen sind:

Leichtathletik

  • Hochsprung
  • mit Sprint
  • Ausdauerlauf
  • Weitwurf
  • Kugelstoßen
  • Hochsprung
  • Turnen
  • Boden
  • Klimmzüge
  • Reck
  • Sprung
  • Gymnastiktanz

Mannschaftsspiele

  • Fußball
  • Basketball
  • Hockey
  • Handball
  • Volleyball

Abhängig von der Hochschule sind unterschiedliche Anmeldefristen zu berücksichtigen. Teilweise enden diese schon einige Monate vor dem Termin des Tests. Daher sollten sich Interessenten bereits im Vorfeld über die Termine und Einschreibefristen informieren.

 

Die Karriere eines Sportmanagers ist sehr vielfältig, denn sie kann die Verwaltung und Führung eines Sportunternehmens sein, aber auch eines Sportvereins. (#05)

Die Karriere eines Sportmanagers ist sehr vielfältig, denn sie kann die Verwaltung und Führung eines Sportunternehmens sein, aber auch eines Sportvereins. (#05)

Welche zusätzlichen Zulassungskriterien gibt es für das Sportmanagement?

Selbst wer den Eignungstest besteht, hat noch keine Garantie, tatsächlich auch einen Studienplatz Sportmanagement zu erhalten. Vielmehr gibt es noch viele weitere Kriterien, die potenzielle Studenten für die Aufnahme des Studiengangs erfüllen müssen. Oft werden die Studienplätze auf Grundlage eines Numerus Clausus vergeben. Aber auch die Vergabe von Studienplätzen anhand der Zahl der Wartesemester ist üblich. Die Sporteignungsprüfung hat übrigens eine Gültigkeit von maximal drei Jahren – manche Hochschulen erkennen die Prüfung aber bereits nach anderthalb Jahren nicht mehr an.

Übrigens muss das Sportmanagementstudium nicht an der Hochschule absolviert werden, an der die Prüfung abgelegt wurde. Abhängig vom Bundesland und den Hochschulen werden auch andere Institute und andere Bundesländer anerkannt. Manchmal ist es auch so, dass die erbrachte Prüfung auf zusätzlicher Anfrage von einer anderen Universität anerkannt wird. Wer daher den Test bestanden hat und sich für eine andere Uni für sein Sportmanagement Studium entscheidet, kann sich individuell erkundigen, ob die erbrachte Leistung anerkannt wird.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es im Sport?

Die Karriere eines Sportmanagers ist sehr vielfältig, denn sie kann die Verwaltung und Führung eines Sportunternehmens  aber auch eines Sportvereins sein,.  Außerdem leiten Sportmanager Sportstätten, arbeiten bei Herstellern von Sportartikel oder organisieren Sportevents. Bei einem Sportartikelhersteller müssen Sponsoringverträge organisiert und ausgehandelt und Messeauftritte geplant werden. Dahingegen muss der Sportmanager in einem Sportverein Trainer akquirieren. Da die Aufgaben im Sportmanagement so vielfältig sind, sind auch die Grundlagen im Studium so unterschiedlich.

Für die Karriere in einem Unternehmen, einer Sportstätte oder einem Verein wird ein entsprechendes Studium in der Sportökonomie oder im Sportmanagement gefordert. Ganz selten reicht auch ein klassisches BWL Studium, wenn Interesse am Sport vorliegt und die Grundlagen vorhanden sind. In einigen Fällen ist es auch als beruflicher Quereinsteiger möglich, ins Sportmanagement aufzusteigen, wenn das entsprechende Hintergrundwissen vorhanden ist. Dies ist zum Beispiel häufig bei Ex-Profifußballer der Fall. Außerdem sollten Menschen, die eine Trendkarriere im Sportmanagement anstreben, über Führungsqualitäten verfügen und eine sehr gute Rhetorik mitbringen. Englischkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil, da oftmals Kontakt zum Ausland erforderlich ist. Offene Stellen gibt es auf der ganzen Welt!


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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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